Gedenken an unser Ehrenmitglied Prof. Dr.-Ing. Roland Baar

30. Juni 2018 Geschrieben von Trainer. in Aktuelles, Rudern, Rudern & Sport

Das jüngste Ehrenmitglied des Rudervereins Osterholz-Scharmbeck Prof. Dr.-Ing. Roland Baar ist an den Folgen eines Verkehrsunfalles verstorben.
Roland lernte als Schüler in unserem Verein das Rudern und errang unter dem damaligen Trainer Axel Kook seine ersten Regattaerfolge. Er war ewig sehr zielstrebig und gehörte zu den „jungen Wilden“ im Verein, wie wir heute sagen. Über eine Begebenheit haben wir beide uns oft unterhalten: Frau Pissarcyk, Gattin des damaligen Bürgermeisters, wollte die Barke Ostera taufen. Unter der Flagge, die den Taufnamen verdeckte, hatten die Trainingsleute unter der Regie von Roland das Schild „Schweinetrog“ angebracht. Sie hätten für das Geld, welches die Barkenruderer aufgebracht hatten, lieber ein Rennboot erhalten.
Roland ist durch die Berufsausbildung aus Osterholz-Scharmbeck früh fortgezogen, trotzdem ist er unserem Verein immer treu geblieben. Als Schlagmann im Deutschland-Achter errang er viele weitere nationale und internationale Erfolge, so je eine olympische Bronze- und Silbermedaille sowie insgesamt fünf Weltmeister Titel.

Die vorstehenden Worte hat unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Peter Krüger in Gedenken an Roland verfasst.

 

Der Ruder-Verein Osterholz-Scharmbeck hält das Andenken an seinen erfolgreichsten Ruderer, der wegen seiner ruderischen Leistungen auch mit unserer Ehrenmitgliedschaft im Jahr 1992 ausgezeichnet wurde, in Ehren.
Wir danken Roland für seine langjährige Verbundenheit mit dem Verein und insbesondere für seine immerwährende Unterstützung und Förderung unserer Kinder- und Jungendabteilung.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit seiner Familie.

Der Vorstand und alle Mitglieder des Rudervereins Osterholz-Scharmbeck v. 1901 e.V.

Wanderfahrt nach Dyvig / Dänemark vom 07.-11.06.2018

26. Juni 2018 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Rudern, Rudern & Sport, Wanderrudern

Teilnehmer: Elke und Hannes Ehlich, Susanne und Jens Steeneck, Helga Zwingmann und Karl-Heinz Breitling, Michael Heins und Anne Hübner

Dieser Bericht soll das Erlebnis einer Wanderfahrt des RV Osch’s darstellen, die Susanne Steeneck in diesem Jahr initiiert hat.

Die Reise führte uns auf die Insel Als, auf der zwei von sechs deutschen Rudervereinen des Nordschleswigischen Ruder-Verbandes beheimatet sind. Nachdem bereits im Jahr zuvor alle Vereinsheime von Susanne besucht wurden, fiel die Wahl unserer Herberge auf den Deutschen Ruderverein Norderharde in Dyvig/Nordborg am Dyvig Fjord. Dieses modern renovierte Bootshaus liegt direkt am Ufer des Fjords und bietet einen unvergesslichen Blick auf die wunderschöne Landschaft.

Nach einer relativ entspannten Fahrt vorbei an Hamburg, trafen wir Donnerstag am frühen Nachmittag ein. Begeistert erkundeten wir das Bootshaus, das neben einem großzügigen Wohn- und Küchenraum mit Balkon und Blick über den Fjord, als nette Besonderheit 7 kleine gemütliche eingebaute Kojen als Schlafgelegenheiten bietet.

Spätestens nachdem wir die beiden uns zur Verfügung gestellten Riemenboote in Augenschein genommen hatten, war uns klar, dass wir das hervorragende Wetter für einen ersten kleinen Rudertörn durch den Fjord nutzen wollten.

So sammelten einige Teilnehmer die ersten Erfahrungen im Riemenrudern. Wie klettert man galant vom Steuermannsplatz in den Bug, damit dann auf Kommando alle gleichzeitig einen Ruderplatz vorrücken können? Die ungewohnt schweren Holzriemen des 2er’s mit Steuermann, verloren bei vollem körperlichem Einsatz auf dem Wasser ihren Schrecken und bald glitten die Boote bis zur Nordspitze des Fjordes, über den Als Fjord bis nach Varnaes Hoved und zurück. Sogar den stetigen Besucher des Fjordes, einen Schweinswal, bekamen wir erstmals zu Gesicht.

Am gemütlichen ersten Grillabend diskutierten wir, ob man eine „Alsen Rund“-Tour (12 Stunden rudern im Wechsel) wagen sollten. Aufgrund der unbestimmten Wetter- und Windvorhersagen, entschieden wir uns jedoch für Einzeltouren durch die Fjordlandschaften. Von Walter, dem Vorsitzenden des Rudervereins, wurden wir herzlich in Empfang genommen. Von Marc-Oliver und Susanne Klages, Trainer in der Region, die auf Einladung dem Abend beiwohnten, erhielten wir wertvolle Anregungen und wichtige Informationen für die weiteren Planungen.

Vorbei an netten kleinen Buchten und Sandstränden, die zur Rast einluden, ruderten wir am Freitag aus dem Dyvig Fjord/ Stegsvig hinein in den Als Fjord und Als Sund bis zum Deutschen Ruderverein „Germania“ in Sonderborg, wo wir unsere Boote im Bootshaus über Nacht lagern durften. Die ganz unermüdlichen schlossen eine kleine Tour entlang des Stadtzentrums, vorbei am Schloss, bis zur Marina an. Durch brütende Mittagshitze ging es zurück zum Sonderborger Bootshaus. Da nicht alle Platz im Bus fanden, machten sich Hannes und Anne zu eine abenteuerlichen Erkundungstour mit dem Fahrrad zurück nach Dyvig auf. Abermals konnten wir das Abendessen draußen mit Blick über den Fjord genießen.

Pünktlich um 08:00 Uhr brachen wir am Samstag mit dem Bus auf nach Sonderborg, um bei wolkenverhangenen Himmel und aufkommenden Ostwind die Route zurück aus dem Als Sund und hinein in den Augustenborg Fjord zu nehmen. Am idyllisch gelegenen „Augustenborg Roklub“ verbrachten wir unsere Mittagspause, um schließlich den Heimweg nach Dyvig anzutreten. Eine frische Brise und kleine Schauer sorgten für die nötige Abkühlung. Unterwegs bestaunten wir die schwarz weißen Galloway Rinder, die am Ufer ein kühlendes Bad im Wasser nahmen.

Die Wettervorhersagen für Sonntag waren nicht sehr optimistisch, so dass wir uns gegen eine Tour nach Apenrade quer über den Fjord entschieden. Entlang der Küstenlinie ging es aus dem Stegsvig in nordwestlicher Richtung vorbei an Holm Norreskov bis zum Leuchtturm Nordborg. Ein starker Westwind ließ die Wellen anwachsen und bei der Sichtung erster Schaumkronen und stärkerer Regenschauer traten wir den Heimweg an. Nun bekamen die Neulinge, die nur „Hammerudern“ gewohnt waren, ein Gefühl davon, was es heißt auf den Wellen dahinzureiten oder auch einmal einen Schwall Wasser über den Bug in den Rücken zu bekommen und an den Riemen zu ziehen was der Körper hergibt. Eine spannende Erfahrung, die dank unseren erfahrenen Ruderkameraden ohne Probleme gemeistert wurde. Es wurden sogar Enttäuschungen laut, als wir wieder in die ruhigeren Gefilde unseres Heimatfjordes gelangten, weil das „ Hochseerudern“ schon ein Ende hatte.

Zurück am Bootshaus entschieden sich am Nachmittag eine Gruppe für das Kulturprogramm und besichtigten Oldtimer-Trecker, während sich ein Boot nochmals in den Nachbarfjord Dyvigs nach Mjels aufmachte.

 

Diese Tour nach Mjels sollte auch am frühen Montagmorgen unsere Wanderfahrt abschließen und wir genossen ein letztes Mal die abwechslungsreichen Ausblicke, vorbei an unzähligen Wasservögeln, idyllisch gelegenen Höfen und badenden Kühen.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an Susanne Steeneck, die die Planung federführend in die Hand genommen und diese Tour durch gründliche Vorbereitung und viel persönlichem Einsatz überhaupt möglich gemacht hat. Dabei war auch Durchsetzungsvermögen und Kompromissbereitschaft bei all den Wünschen und Ideen der anderen Teilnehmer gefragt und wir kamen immer zu einer guten Einigung, so dass ich mich im Namen aller Ruderkameraden herzlich für die tollen Tage bedanken möchte.

Anne Hübner

 

 

 

Kein Glück in Hannover, tolle Leistungen in Köln

26. Juni 2018 Geschrieben von Trainer. in Aktuelles, Frontpage Blog, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport, Rudertechnik

Am vergangenen Wochenende ging mit der Deutschen Jugendmeisterschaft in Köln unsere Saison auf dem Fühlinger See zuende. Benita Razetti hatte sich den langen Weg dorthin hart erarbeitet. Nachdem sie im Frühjahr im Ratzeburger Ruderinternat vorstellig wurde und direkt die Aufmerksamkeit des Internatstrainers erlangte, besuchte sie diverse Regatten zusammen mit dem Team aus Schleswig-Holstein, so auch die Ghent international Spring Regatta in Belgien. Sie erruderte in Lübeck im Doppelzweier den ersten Sieg der Saison und sammelte kurz darauf erste Eindrücke von der ganz großen Ruderwelt, als sie im Trainingslager in München auf der Olympiastrecke von 1972 rudern durfte. Die darauffolgende internationale Regatta in München kommentierte sie schlicht mit den Worten „Wahnsinn. Einfach Wahnsinn!“

Nachdem sie sich durch gute Leistungen auf den DRV-Juniorenregatten in Köln und Hamburg für einen Startplatz auf der Jugendmeisterschaft empfohlen hatte, bestätigte der zuständige Landestrainer in Schleswig-Holstein den Eindruck und gab grünes Licht für das Viererprojekt, dem sich Benita mittlerweile angeschlossen hatte. Eine letzter Test stand zwei Wochen vor dem Zielwettkampf im dänischen Haderslev an, dann ging es erneut los nach Köln. Nachdem das Team aus Schleswig-Holstein im Vorlauf den fünften Platz belegte und somit den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen musste, lief es am Folgetag deutlich besser. Das Team um Schlagfrau Benita belegte den zweiten Platz und sicherte sich somit den Finaleinzug. Nach dem Halbfinale stand fest: Am Sonntag geht es im B-Finale um die Plätze 7 – 12.

Nach einem großartigen Start konnte sich das Boot zunächst im Feld einsortieren, doch schon nach 500 geruderten metern war klar, dass die Konkurrenz ebenfalls rudern kann: Die drei führenden Boote waren eine gute Bootslänge weg, ein weiteres Boot lag einen Luftkasten vor  Schleswig-Holstein. Gleichauf war außerdem noch das Team aus Datteln und Waltrop. Erst nach 1000 Metern kristallisierte sich ein Vorsprung von einer Bootslänge gegenüber dem Team aus dem Ruhrgebiet heraus. Nach einem bissigen Endspurt, in dem das Team alles versuchte, um auch noch an die Berliner Renngemeinschaft heranzufahren, blieb es jedoch beim fünften Platz in ihrem Lauf und somit dem 11. Platz insgesamt. Benita war mit sich zufrieden: „Wir wussten, dass es ein unglaublich hartes Rennen würde. Unser Ziel war es, überhaupt ins Finale einzuziehen, immerhin fünf Boote haben das nicht geschafft. Dass es dann zum 11. Platz gereicht in Deutschland hat, ist toll!“

Wieder kein Glück in Hannover

Nachdem Benita in dieser Saison erstmals im Juniobereich startete, konnte ihre ehemalige Zweierpartnerin Chantal Schröder noch ein Jahr im Kinderbereich antreten. Mit ihrer neuen Zweierpartnerin Stina Asmann hat sie einen tollen Ersatz für Benita gefunden. Die beiden konnten gleich auf der ersten Regatta der Saison in Bremen ein Zeichen setzen und die Langstreckenz eit aus dem letzten Jahr um über eine Minute verbessern. Beflügelt von diesem Erfolg räumten sie auf der Regatta auf dem Werdersee gleich in jedem der folgenden Rennen ab: Im Doppelzweier siegten sie mit überragendem Vorsprung über 700 Meter, im einer wiederholte Stina dieses Kunststück am Sonntag gleich nochmal, während Chantal nicht an den Start ging.

Krankheitsbedingt etwas geschwächt gingen Stina und Chantal in Otterndorf auf die Langstrecke, blieben dort aber etwas hinter den Erwartungen zurück. Dafür konnten sie auch hier das 1000 m Rennen mit viel Abstand gewinnen. Am zweiten Tag wollten sie dann im Vierer zusammen mit Mathilde Kaplan und Luisa Kintrup der Konkurrenz aus der Großstadt zeigen, wie man im beschaulichen Osterholz-Scharmbeck rudert. Die Bremerinnen mussten etwa auf der Streckenhälfte dem Druck der Kleinstädter nachgeben, doch Hamburg wand sich noch. Bis ins Ziel konnten sie ihren Vorsprung halten – mit nicht ganz fairen Mitteln, wie der Schiedsrichter am Ende entschied. Nach gravierenden Bahnverstößen zu Beginn und in entscheidenen Phasen des Rennens erklärte er beide Boote zum Sieger – großer Jubel für die Teufelsmoormetropole! Lukas Weber, im letzten Jahr frisch in die Juniorengruppe gewechselt, sammelte Erfahrungen im leichten Einer der B-Junioren. Außerdem konnten in Otterndorf die beiden Coaches Marlon Kutzsche und Sebastian Bode zusammen mit Tobias Bullwinkel und Tom Puls (Aurich) einen Sieg im Riemenvierer der Männer errudern. Sebastian Bode und Kim Steeneck erreichten im Doppelzweier den dritten Platz.

Mit großen Erwartungen reisten Stina und Chantal dann nach Hannover, wo sie sich durch einen Landesmeistertitel für den Bundeswettbewerb qualifizieren wollten. Mit leichten Startschwierigkeiten auf der Langstrecke belegten sie hier den dritten Platz und blieben hinter den eigenen Erwartungen zurück. Böse Erinnerungen an die vergangene Saison kamen bei Chantal hoch, wo sie zusammen mit Benita das Feld anführte, bis das Rennen aufgrund einer Kollision auf einer anderen Bahn neu gestartet werden musste. Im neuen Anlauf konnten sie ihr Kunststück nicht wiederholen und verpassten so die Qualifikation für den Bundeswettbewerb. Im diesjährigen Wettbewerb wollten Chantal und Stina deshalb alles von Anfang an richtig machen. Heiß wie Frittenfett gingen sie im neuen Boot Günther Buttkus an den Start. Der Startschuss fiel just in dem Moment, als sie auf dem windigen See ihre Fahrrichtung noch korrigieren wollten. Dennoch legten sie nach einem nur „okayen“ ersten Schlag einen beeindruckenden Start hin und setzten sich an die Spitze. Die Mädels aus Celle waren ihnen jedoch dicht auf den Fersen und bei 500 m passierte das Unglück: Ein Krebs bremste das Gespann aus. Sie fingen sich blitzschnell, doch es war passiert: Celle übernahm die Führung und trotzte bis ins Ziel allen Angriffen. Über den Vize-Landesmeistertitel freute sich an diesem Abend niemand mehr, war doch der BW so greifbar nah.

Der Ärger über den Krebs wich nach einer Ansprache von Trainer Johannes Mangold schnell der Zuversicht. „Es war einfach Pech! Die beiden Mädels hätten es verdient, stattdessen erteilt Ihnen der Rudersport so früh eine wichtige Lektion: dass man es verdient, heißt nicht automatisch, dass man es auch bekommt. Man muss hart dafür arbeiten und darf sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Die Mädels haben eine tolle Saison hinter sich und werden bestimmt im nächsten Jahr wieder angreifen – dann noch klüger, noch besser. Ich freue mich jetzt schon wie ein Schnitzel darauf!“

Ein Vizelandesmeister-Titel, ein 11. Platz im ersten B-Jahr

Mit Benitas Erfolg auf der Jugendmeisterschaft geht sie konsequent den Weg weiter, der bereits im Jahr 2011 unter Trainer Andreas Lindenberg begann: Eine Teilnahme an den deutschen Meisterschaften gab es seither in jedem Jahr. „Bereits vor meiner Zeit als Cheftrainer hatten wir Sportler, die es geschafft haben, sich auf der deutschen Meisterschaft zu messen. Die von mir betreuten Jugendlichen gingen dann diesen Weg weiter. Rennrudern geht eben auch auf der beschaulichen Hamme, das dürfte mittlerweile jedem klar sein. Sportler lernen bei uns früh, Hürden sportlich zu nehmen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Das hilft ihnen dann später in ihrer Sportlerlaufbahn wie auch im Leben.“

Weiter geht es nach der Sommerpause auf den Regatten in Hamburg und Mölln, wo wir uns schon wieder auf die nächste Saison vorbereiten. 2019 werden dann die Karten neu gemischt. Trainer Johannes Mangold freut sich erstmal auf seine Sommerpause „aber danach geht’s wieder rund, ich bin heiß!“

Generationsübergreifend bei der Teufelsmoorrallye mit der Barke unterwegs

27. Mai 2018 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Alte Herren, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport, Teufelsmoorrallye, Veranstaltungen, Wanderrudern

Es ist schon lange her, dass die Barke auf der Hamme gesichtet wurde. Wie einige seltene Tiere, die ins Naturschutzgebiet zurückkehren, wurde auch die Barke mit Ihren 8 Ruderern und 4 zusätzlichen Passagieren interessiert während der Teufelsmoorrallye am 29.04.2018 beobachtet und bestaunt.

Langsamer als andere Ruderboote, aber durchaus elegant, gleitet die Barke über das Wasser. Die Ruderer im Alter von 12 bis 75 ziehen gleichmäßig an den Riemen und plauschen dabei heiter miteinander. Auf dem Steuerplatz sitzen nehmen dem Steuermann noch 2 Passagiere sowie noch eine Person als Galionsfigur im Buck platzfindet. Alle genießen das gute Wetter und die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf dem Deich, auf Brücken und in anderen Booten auf dem Wasser. Es wäre als schien die Sonne nur für uns, als zwitschernden die Vögel uns ein Ständchen und die Bäume schickten uns ihre frischen Blätter als Gruß. So muss sich die Queen fühlen, wenn sie über die Themse gerudert wird.

Gestartet beim eigenem Bootshaus, ging es so vorbei an Melchers Hütte, für eine kleine Pause war in Neu Helgoland Zeit, um dann zum Ziel, die Teufelsmoorschleuse, weiter zu rudern. Beim Gasthaus Schamaika wurde zu Mittag gegessen, damit mit neuer Energie die Heimfahrt gemeistert werden konnte. Am Ende brachten wir für den RV OSCH 276 km mit nach Hause.

Wir hatten alle gemeinsam einen tollen Tag, an dem Jung und Alt näher zusammenrückten, voneinander lernten, sich gemeinsam unterstützten, etwas Neues ausprobierten, interessante Gespräche führten und jede Menge Spaß hatten. So müsste es viel öfters sein.

Vielen Dank an die Mitglieder des Barken-Vereins für die kostenlose Überlassung der Barke und den „Alten Herren“ sowie einige andere Mitglieder des RV OSCH, die uns beim Transport unterstützt haben.

Im Namen der Kindergruppe

Susanne Steeneck