Beiträge mit Tag ‘Wümme’

Boßeltour entlang der Wümmewiesen

23. Februar 2018 Geschrieben von admin. in Aktuelles, Fitness- und Freizeitrudern, Veranstaltungen

Kräftemessen der Fitnessgruppe im ostfriesischen Volkssport

Sogar die Wintersonne war rechtzeitig hinter den Wolken hervorgekommen, als sich zwölf Ruderer aus der Fitnessgruppe nebst Gästen, Bollerwagen und Boßelkugeln am 17. Februar in Bewegung setzten, um sich im ostfriesischen Volkssport Nummer eins zu messen. Los ging’s am Parkplatz der Kirche St. Jürgen. Von dort aus führte uns der Weg bei windstillen fünf Grad Celsius über knapp sechs Kilometer durch die malerische Landschaft.

Erhard hatte die Strecke ausgearbeitet und wusste Interessantes über die Region zu berichten: Wer hätte zum Beispiel geahnt, dass die Wümmewiesen bis zum Bau der Deiche im Jahre 1936 das gesamte Winterhalbjahr unter Wasser standen? – Die Anwohner konnten früher also die auf einer Warft bebaute Kirche nur mit Booten erreichen. – Gut, dass wir die gesamte Strecke über festen Boden unter den Füßen hatten! Allein die Boßelkugeln landeten regelmäßig in den Kanälen – konnten aber zum Glück immer wieder mit dem Kescher geborgen werden. Nach anfänglichen „Berührungsängsten“ mit den schlammverschmierten Kugeln nahm der humorvolle Wettstreit seinen Lauf.

Das Team eins brillierte regelmäßig mit weiten Würfen. Kein Wunder, denn als waschechter Ostfriese verstand Wiebkes Mann Stephan die Kugel besonders weit zu rollen. Jörg, Jenny, Ruderwartin Elke, Dagmars Mann Jörg und Gast Birgitt zogen engagiert mit. Ab und zu wurde die Führung von Team zwei um Brigitte, Dagmar, Matthias, Erhard, Wiebke und Clemens (Ruderer von Allemania Hamburg) übernommen. Auf der Zielgeraden konnte sich schließlich das Team eins behaupten.

Rechtzeitig vor Sonnenuntergang erreichten wir den Endpunkt der Tour und kehrten zum Grünkohlessen im Restaurant „Wümmeblick“ ein. Ein großer Dank geht an Anne und Werner Hübner für die Bereitstellung des stabilen Bollerwagens und der Boßel-Ausstattung. – Wir hatten alle viel Spaß damit!

Wiebke Gloe-Carstensen

Teufelsmoorrallye am 30. April 2017

12. Mai 2017 Geschrieben von Karola Janssen. in Aktuelles, Rudern, Rudern & Sport, Teufelsmoorrallye, Veranstaltungen, Wanderrudern

TMR - Foto: Rolf Last

Wenn Engel rudern und paddeln gehen …

Am 30. April startete die 37. Teufelsmoorrallye bei bestem Wetter.
Wer den Winterschlaf bisher noch nicht beendet hatte, den weckten die Sonnenstrahlen an jenem Morgen und lockten ihn zur Hamme.

190 Ruderer und 87 Kanuten nahmen an der diesjährigen Teufelsmoorrallye teil.
Vereine aus Wilhelmshaven, Essen, Neuss, Mühlheim, Hannover, Bremen, Oldenburg und viele mehr gingen an den Start.

Bereits um 08:30 Uhr waren die ersten Boote auf dem Wasser. Und das Spektakel sollte bis zum späten Nachmittag, bis zur Siegerehrung, andauern.
Bei der Teufelsmoorrallye geht es vornehmlich um die Gemeinschaft und die Freude am Wassersport. Wer ganz nebenbei noch die meisten Kilometer errudert bzw. erpaddelt, darf sich glücklich schätzen und einen Gewinn nach Hause tragen.

Den ersten Platz gewannen die Oldenburger Ruderer mit 1460 km.
Der zweite ging an die Ruderer aus Lehrte / Sehnde mit 754 km.
Den dritten Platz belegten die Bremer mit 686 km.
Bei den Paddlern war der Ritterhuder Verein TuSG am stärksten mit 750 km vor dem KSW Wilhelmshaven und den Faltbootwanderern aus Bremen.

Insgesamt wurden 6225 km errudert und beachtliche 2188 km gepaddelt.

Für die Pause zwischendurch gab es ein reichhaltiges Angebot am Kuchen- und Tortenbuffet. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee genossen viele den schönen Platz an der Sonne mit Blick auf die Hamme.
Wer es lieber herzhaft mag, konnte sich am Grill eine Bratwurst holen und den leckeren selbstgemachten Kartoffelsalat genießen. Dabei kamen die einen oder anderen Gespräche zustande. Viele lernten sich kennen oder trafen „alte Bekannte“ wieder.

Dank vieler Helfer aus unserem Verein, die Kuchen- und Tortenbäcker, die Damen und Herren am Grill, die Kartoffelsalat- Hersteller, die fleißigen Hände in der Küche, diejenigen, die Einkäufe tätigten oder Ausnahmegenehmigungen beantragten, alle die bei der Vor- und Nachbereitung geholfen haben und an der Organisation beteiligt waren, konnte dieser Tag ein Erfolg werden.

Wie sagte schon Henry Ford:

Zusammenkommen ist ein Beginn.
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt.
Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.

In diesem Sinne, ich freue mich schon auf unsere nächste arbeitsreiche Aktion.

Karola Janssen