Beiträge mit Tag ‘Kinder’

Klettern, eine gute Ergänzung zum Rudern!

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung

Höhenängste lösten sich in Luft auf

Den Körper immer mal neu entdecken, Ängste überwinden, Grenzen austesten und einfach mal wieder etwas Neues auszuprobieren galt es im „Unterwegs – DAV Kletterzentrum Bremen“ beim Fallturm um die Ecke. Am 01. August 2017 machten wir dorthin zum Ferienabschluss eine dreistündige Trainingseinheit mit elf Kindern und drei Betreuern vom RV OSCH.

 

Sicherheit ist das A und O

Im Kletterzentrum bekamen wir die notwendige Ausrüstung und zwei erfahrene Klettertrainer an die Seite gestellt. Am Anfang wurde einiges zur Sicherheit und das richtige Anlegen der Kletterausrüstung erklärt. Wichtig ist vor allem der Partner-Check, dort wird gegenseitig kontrolliert, ob das Sicherungsseil und das Sicherungsgerät richtig an den Gurten befestigt ist. In dreier Gruppen durften die ersten Versuche, natürlich erst nach vorheriger Kontrolle durch die Klettertrainer ob alles korrekt gesichert ist, an der ca. 10 m hohen Kletterwand in der kleinen Halle gemacht werden. Einer durfte klettern und zwei haben den Kletterer gesichert. Einige mussten sich erst an die Höhe gewöhnen und trauten sich am Anfang nur bis zum ersten Drittel, andere stiegen gleich bis zur Decke hoch. So nach und nach konnte aber alle ihre Ängste überwinden und erreichten den „Gipfel“. Dafür gab es Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Damit man die Route erkennen kann, haben alle Griffe die gleiche Farbe. Benutzt man eine andere Farbe, wird es automatisch einfacher. Nach und nach wurden anspruchsvollere Etappen gewählt, z.B. an schrägen Wenden oder mit größeren Abständen zwischen den Griffen oder kleineren Griffen.

 

Sicherungsautomat war sehr beliebt

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann in die große Halle mit 14 m Höhe. Dort konnten sich dann alle nochmal bei neuen Herausforderungen so richtig austoben. Dort konnte auch einen Sicherungsautomaten nutzen. D.h. man konnte ohne Sicherungspartner klettern. Man hängt das Sicherungsseil des Automaten in seinem Gurt ein und kann dann ganz in seinem Tempo klettern, der Automat hält das Sicherungsseil immer straff, wenn man am Ziel ist lässt man sich fallen, das Seil wird dann langsam und gleichmäßig bis zum Erreichen des Bodens abgelassen. Viele Kinder machte diese Vorrichtung besonders viel Spaß.

Parallel zur großen Halle konnte auch die Boulder-Höhle genutzt werden. Dort ist freies klettern möglich. Da diese Halle nur ca. 3,5 m hoch und mit einem besonders weichen Boden ausgestattet ist. Einige Kinder kletterten dort noch um die Wette.

Am Schluss waren alle geschafft und glücklich. Die Resonanz war durchweg positiv, auch den Klettertrainern hat es mit dem RV OSCH-Team jede Menge Spaß gemacht.

 

Rudern und klettern haben einiges gemeinsam

Da klettern wie auch rudern sowohl von der Arbeit aus den Beinen und den Armen lebt und viel Koordination und Gleichgewicht erfordert, sind Ausflüge in die Kletterhalle eine gute Ergänzung zu unserem Wintertraining. Ebenso ist diese Sportart ebenfalls sehr gut für den Rücken.

 

Schlusswort

Wir hatten neben diesen schönen und erlebnis- und arbeitsreichen Aktionen auch richtig gute und spaßige Trainingseinheiten in den Ferien. Nun freuen wir uns schon darauf am ersten Septemberwochenende mit der Kindergruppe auf Wanderfahrt nach Barßel zu fahren.

Susanne Steeneck, Svenja Thiel und Youri Steeneck

 

Gemeinsam mit den BSC-Kids auf Beeke und Hamme unterwegs

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport, Wanderrudern

BSC Kinder auf Wanderfahrt beim RV OSCH

Youri Steeneck hat in seiner Funktion als Bundesfreiwilligendienstler des Bremer Nachbarvereins Bremer Sport-Club e.V. eine dreitägige Wanderfahrt mit den Bremer Kindern auf der Hamme und um zu organisiert. Die Gruppe übernachtete bei uns im Bootshaus. Am Donnerstag, den 27. Juli 2017 kamen wir Kindertrainerinnen vom RV OSCH mit ein paar unseren Schützlingen dazu, um gemeinsam mit unseren Gästen zu rudern.

 

Aussichtsturm konnte nicht überzeugen

Die Mannschaften wurden bunt gemischt und in GIG’s gesetzt. Die Tour führte uns als erstes zur Seerosenlandschaft in die Beeke, von da aus dann weiter nach Neu Helgoland. Dort gab es Zeit um ausgiebig zu picknicken und einander schon mal besser kennenzulernen. Außerdem wurde der Aussichtsturm bestiegen. Leider mussten wir aber feststellen, dass das Bauwerk für eine wirklich gute Sicht noch höher hätte sein müssen.

Die Rückfahrt folgte dann auf dem direkten Weg zum RV OSCH. Inzwischen waren die Mannschaften gut zusammengewachsen und die Boote liefen gut. Nachdem die GIG’s geputzt und eingelagert waren, gab es erstmal für alle zur Belohnung ein Eis.

 

Fun-Boot-Rennen war das Highlight!

Jetzt sollte es um Spaß auf und im Wasser gehen. In Schwimmbekleidung wurden die Funeiner zu Wasser gebracht und Lucas brachte Start/Ziel- und Wende-Bojen auf die Hamme. Jeweils ein Kind von jedem Verein bildeten eine Mannschaft und musste gegen ein anderes Team antreten. Zu zweit musste man die Strecke mit einem Boot hinter sich bringen. Bei der Wendeboje wurde der Ruderplatz neu belegt. Dabei wurden verschiedene Techniken und Taktiken entwickelt. Erstaunlicher Weise gewannen fast immer die jüngeren Starter. Einige Kinder kenterten andere versuchten gleich sich am Heck als Motor zu betätigen. Auf jeden Fall hatten alle eine Menge Spaß.

 

Im Anschluss wurden die hungrigen Mäuler mit Wurst und Fleisch sowie mit selbstgemachten Salaten gestopft und der Tag fand einen geselligen Ausklang. Es war wieder mal schön sich mit Ruderern aus einem anderen Verein zu treffen und eine gute Zeit miteinander zu verbringen.

Der „weiße Riese“ war am Werk

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Neues aus der Werkstatt, Veranstaltungen

Alltägliche Bootspflege reicht nicht aus

Durch das saure Moorwasser und dem Verbot Reinigungsmittel zur täglichen Bootspflege zu benutzen, leidet unser Bootsmaterial sehr. Die zum Teil weißen Boote sind vergilbt und sehen dadurch älter aus, als sie eigentlich sind. Deshalb ist es umso wichtiger, wenigstens 1-mal im Jahr die Boote mit speziellen Bootsreinigungsmitteln zu behandeln. Deshalb haben wir uns am 22. Juli 2017 mit unseren Kindern im Bootshaus getroffen, um einen Teil des Materials wieder auf Vordermann zu bringen.

 

Aus ALT macht NEU

Rollsitze und Rollschienen wurden gründlich gereinigt, damit alles wieder rund läuft, kleine Reparaturen konnten direkt durchgeführt werden und natürlich wurden die Bootskörper gründlich in verschiedenen Arbeitsgängen gereinigt und poliert. Unglaublich wie mit jedem Arbeitsgang die Boote mehr strahlten, bis zu Letzt der Lack wieder wie Schnee leuchtete und unsere Augen auch. Manche Boote waren nicht wieder zu erkennen.

Wir Trainer schafften es zwischendurch mal unseren Spind gründlich aufzuräumen und dabei zum Teil alte Schätze zu entdecken.

 

Arbeitsdienst ist Pflicht und macht Spaß

Mittags wurden alle mit Hot Dogs und Eis belohnt. Anschließend ging es weiterhin konzentriert zur Sache und so konnten die Kinder einige ihrer Arbeitsdienststunden erfüllen. Wir haben uns sehr über die kleinen fleißigen Hände gefreut.

Vielen Dank für euren Arbeitseinsatz!

Ansturm von neuen Kindern reißt nicht ab!

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport

Wechsel zu den Junioren

Nachdem nach der Regatta in Otterndorf auf Grund ihres Alters bzw. der Gruppenkonstellation Georg, Carl, Stina, Lukas W., Chantal und Benita in die Juniorengruppe gewechselt sind, war klar, dass es Zeit für ein Schnupperwochenende für am Rudern interessierte Kinder ist. Also suchten wir uns den 17. und 18. Juni 2017 dafür aus und machten den Termin auf unserer Website und über unsere RV OSCH – Kids bekannt. Ein paar Kinder hatten schon zuvor angefragt und somit hatten wir schnell eine volle Liste. Für unseren erfahrenen Nachwuchs war es selbstverständlich uns bei dieser Aktion mit viel Geduld und Verständnis unter die Arme zu greifen und somit wurden einige Stunden Arbeitsdienst an diesen Tagen geleistet.

 

Koordination ist am Anfang das Wichtigste

Nach der Begrüßung der etwas aufgeregten Jungen und Mädchen, Verteilung der Namensschilder, Klamottencheck und Führung durch das Bootshaus ging es an die Boote. Erstmal erklären wie man sich beim Bootstransport verhält, welche Kommandos es dafür gibt und dann gemeinsam das Boot anheben und ab damit zum Steg. Jetzt wurde vorgemacht wie man das Boot startklar macht, erörtert auf was man zu achten hat, wie man richtig einsteigt und wie der Ruderplatz eingestellt wird, noch die Getränke an Bord nehmen und dann kam der große Moment wo es aufs Wasser ging: Einer Ausbildung in Jan, Stine und Kormoran am Steg oder gemeinsam mit „alten Hasen“ in die GIG-Mannschaftsboote Hedwig und Horst.

Erstmal das Auf- und Abdrehen der Skulls üben, mal ausprobieren wie das Boot wackeln kann, dann langsam die Arme dazunehmen, spüren was passiert, wenn ich nur auf einer Seite am Skull ziehe und zum Schluss noch die Beine einsetzen und merken, dass alles zusammen irgendwie die Koordination ganzschön wieder durcheinanderbringt. Dann aber einfach instinktiv loslegen und schon sind die ersten Grundlagen gelegt.

In der Pause gemeinsam gemütlich zu Mittag essen und bei kleinen Unterhaltungen besser kennen lernen. Danach wurden die Boote nochmal durchgetauscht und zum Schluss noch eine Abkühlung in der Hamme genommen. So konnten wir Trainer uns einen ersten Eindruck verschaffen, wer auch im Naturgewässer gut schwimmen kann. Angst vor dunklem Wasser ist nichts Ungewöhnliches, kann aber beim Kentern zur Gefahr werden.

Den Sonntag verbrachten wir damit die neu erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und gemeinsam im und auf dem Wasser sowie bei Spielen an Land viel Spaß zu haben. Zum Abschluss gab es noch eine Abschlussrunde in der jeder nochmal sagen konnte was er gut und blöd fand oder was ihn besonders beindruckt hat. Außerdem wurden Informationen zum Kindertraining und zum Verein verteilt.

Jeder Teilnehmer durfte nun anschließend noch 2-mal beim Training auf Probe dabei sein und sich dann entscheiden, ob er weiterhin rudern möchte. Fast alle waren so begeistert, dass sie nicht nur 2-mal wiederkamen und somit können wir 11 neue Mitglieder (9 Kinder und 2 Junioren) in unserem Verein herzlich willkommen heißen. Toll, dass ihr jetzt auch für das Rudern fiebert und mit uns gemeinsam tolle Dinge beim Sport und anderen Aktivitäten erleben wollt.

 

Mund zu Mundpropaganda

Aber auch nach dem Schnupperkurs erreichen uns pausenlos Anfragen von Eltern, ob ihre Kinder den Rudersport bei uns für sich testen können. Bisher konnten wir diesem Wunsch noch nachkommen, doch inzwischen sind wir an unsere Kapazitäten gekommen und werden eine Warteliste für den Kurs in 2018 beginnen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn sich so viel Begeisterung bemerkbar macht.