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Regatta Otterndorf

20. Juni 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport, Veranstaltungen

Regatta Otterndorf 2017

Medaillen fischen auf dem Hadelner Kanal

Otterndorf immer wieder eine Reise wert!

Wie jedes Jahr freuten sich schon alle auf die Regatta in Otterndorf. Dort kann man nicht nur gut Rudern sondern auch auf der gesamten Regattastrecke super zuschauen und anfeuern, die Trainer die Kinder und Junioren im Wettkampf mit dem Rad begleiten, die stets freundliche Atmosphäre genießen, Kontakte knüpfen, den Teamgeist spüren, von den Junioren lernen und gemeinsam anpacken.

 

Sieg in den unterschiedlichsten Klassen

Acht Medaillen brachten die RV OSCH Kinder mit an die Hamme. Was für ein Freudentaumel nach den Rennen. Sportler, Trainer und Eltern jubelten gemeinsam und strahlten über alle Gesichter.

 

Nicht nur Schnelligkeit sondern auch Geschicklichkeit ist wichtig

Gleich der erste Vereinsstart brachte Yannik Angeli (2005) den Sieg beim Slalom. Jasper Nussbaum (2005) war ebenfalls schnell unterwegs, verpasste aber leider eine Boje, musste somit eine Streckenkorrektur vornehmen und deshalb mit dem zweitem Platz in seiner Abteilung vorlieb nehmen. Lukas Weber (2003) und Stina Asmann (2004) waren zum ersten Mal im Einer dabei und zeigten im Slalom, dass Sie ihr Boot schon richtig gut beherrschen.

 

Letzter Start vor dem Landesentscheid

Obwohl Benita Razetti (2003) am späten Nachmittag noch Ihren Abendmahlsgottesdienst anlässlich ihrer am Tag folgenden Konfirmation auf dem Terminzettel hatte, ließ sie es sich nicht nehmen mit ihrer Zweierpartnerin Chantal Schröder (2004) wenigstens für das 1000 m Rennen anzureisen. Diese beiden Athletinnen haben in diesem Jahr erneut das Ziel beim Bundeswettbewerb zu starten. Dafür müssen sie sich beim Landesentscheid in Hannover am 10. und 11. Juni sowohl über die Langstrecke von 3000 m mit Wende als auch auf der 1000 m Distanz beweisen.

Chantal und Benita waren gleich am Start von Null auf 100 da und brachten sich damit in Führung, die sie mit jedem Schlag ausbauten und somit mit großem Abstand und einer Zeit von 4:37,3 in Ihrer Abteilung siegten. Von zwölf Booten im gesamten Rennen war lediglich die Konkurrenz vom Wannsee schneller. Schade, mit denen hätten die beiden sich sicherlich gerne mehrfach gemessen.

 

Das letzte Boot vom Rennen davor wurde gleich mit überholt

Thorben Schnibbe (2004) und Lucas Mauermann (2004) glänzten über 1000 m und über 3000 m im 2x und werden jetzt von den Trainerinnen Susanne Steeneck und Svenja Thiel mit einer Teilnahme am Landesentscheid belohnt.

Mit einer Zeit von 4:41,5 über 1000 m ließen die beiden nicht nur ihre Gegner aus der eigenen Abteilung hinter sich sondern überholen noch das letzte Boot vom Start zuvor. Nach dieser hervorragenden gemeinsamen Arbeit durften sie natürlich am Siegersteg anlegen. Danach hieß es erstmal ausruhen und ausgewogen essen, damit neue Energie für das Langstreckenrennen am Abend bereit steht. Mit langen kräftigen Schlägen kämpften sie sich an das zuvor gestartete Boot (es wird versetzt gestartet) heran, überholten dies nach kurzer Zeit und ließen es locker hinter sich. Nach und nach kam ein Vierer aus der Klasse davor in Sicht, Lucas und Thorben konnten auch diesen erreichen und lieferten sich im Ziel ein Kopf an Kopfrennen mit den Sportlern. Das Team vom Doppelzweier durfte sich für eine tolle Zeit von 15:17,1 wieder eine Medaille umhängen. In beiden Wettkämpfen erruderten lediglich die Gegner vom Hannoverschern RC eine bessere Zeit. Am zweiten Regattatag konnten Lucas und Thorben trotz guter Leistungen sowohl im Einer und im Doppelzweier leider nicht mehr siegen.

 

Jasper Nußbaum und Yannik Angeli überzeugten im 1x und gemeinsam im 2x

Stark allein und im Duo. Vollgas gaben Jasper Nußbaum (2005) und Yannik Angeli (2005 Leichtgewicht) über 300 m im Einer und gemeinsam im Doppelzweier über 500 m und konnten somit alle drei Rennen für sich entscheiden. Im Doppelzweier konnte direkt am Start ein Gegner abgehängt werden, das andere Boot war kurz auf einer Höhe, die RV OSCH Sportler konnten sich dann aber einen guten Vorsprung erarbeiten und bis zum Schluss die Führung verteidigen.

Dass Grinsen in ihren Gesichtern hielt sich über das ganze Wochenende und steckte den ein oder anderen an. Yannik konnte damit an seinen Erfolg in Bremen anknüpfen. Nun heißt es, weiterhin konzentriert im Training mitarbeiten um weiterhin der Konkurrenz das Leben sauer zu machen.

 

Newcomer vorne mit dabei

Lukas Weber (2003 Leichtgewicht) und Stina Asmann (2004) kamen letztes Jahr zu uns in den Verein und trainierten diesen Frühling das erste Mal für eine Regattateilnahme. Leider gab es über dies 500 m Distanz kein Leichtgewichtsrennen, so das Lukas gegen einige körperlich überlegenen Gegner starten musste, trotzdem belegte er einen zweiten Platz in seiner Abteilung und konnte in der Gesamtwertung noch acht Mitstarter hinter sich lassen. Was für ein guter Einstieg ins Rennrudern. Stina hatte etwas Schwierigkeiten beim Start, holte dann aber auf, fuhr ihrer Gegnerin davon und durfte am Siegersteg eine Medaille entgegennehmen. Insgesamt war sie Zweitschnellste von sieben Teilnehmerinnen. Da liegt Potential.

Susanne Steeneck

Regatta Bremen

13. Mai 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport

Elias Gloe-Carstensen gewann im Einer sowie im Doppelzweier mit Partner Yannik Angeli

Auch wenn es das Wetter meistens noch nicht vermuten lässt, ist es schon wieder Regattazeit und somit waren die RV OSCH Kinder am 06. und 07. Mai 2017 in Bremen bei der größten Jungen- und Mädchenregatta Deutschlands am Start. Es gab über 950 Meldungen und deshalb wurden zu unserem Leidwesen ein paar Rennen gestrichen, bei denen einige unserer Sportler gerne ihren Kampfgeist bewiesen hätten. Trotzdem hatten wir alle Hände voll zu tun um alle Boote flott zu machen, unsere Teilnehmer zu koordinieren und diese bei Ihren Wettkämpfen zu begleiten.
 

Auch die Geschicklichkeit war gefragt

Der Samstag begann für vier Kids und der Trainerin Svenja Thiel mit einem Slalom. Hier muss man beweisen, wie gut man seinen Einer beherrscht. Bei den Bojen wurde an Backbord und Steuerbord vorbei gerudert, sowie eine 360 Grad Wende über Steuerbord gemacht. Wer die richtige Reihenfolge vergessen hatte wurde disqualifiziert, daher war volle Konzentration gefragt. Lucas Mauermann (2004) konnte mit einer Zeit von 01:18,05 den Sieg in seiner Abteilung holen. Super gemacht! Dicht verfolgt war er allerdings von seinem Vereinskollegen Thorben Schnibbe (2004) mit einer Zeit von 01:18,35. Das war kaum ein Bugball Unterschied.
 

Deutlicher Sieg

Über 300 m im Doppelzweier ließen die Leichtgewichte Yannik Angeli (2005) und Elias Gloe-Carstensen (2005) ihren Gegnern keine Chance und siegten mit elf Sekunden Vorsprung. Bereits beim Start kamen die beiden gut weg und bauten anschließend ihren Vorsprung weiter aus. Tolles Rennen! Die Überraschung ist euch gelungen!

 

Zum Abend hin waren für den RV OSCH noch drei Langstreckenrennen über jeweils 2500 m angesagt. Hier wird versetzt um 30 Sekunden gestartet und somit kann man sich nicht Auge um Auge mit der Konkurrenz messen. Außerdem heißt es hier seine Kräfte optimal einzuteilen und sich selbst gut einzuschätzen, was einiges an Erfahrung benötigt.
 

Persönliche Bestzeit

Zum ersten Mal starteten Lucas Mauermann (2004), Lukas Weber (2003), Carl Welsch (2003), Thorben Schnibbe (2004) und Steuermann Jasper Nußbaum (2005) in der „Phönix“ über diese Distanz. Eine Truppe mit zwei unerfahrenen leichtgewichtigen Sportlern. Mit 10:37,26 bildeten sie leider das Schlusslicht von 8 Booten, waren aber um einiges schneller als im Training. Dies war auf die gute Zusammenarbeit der Mannschaft zurückzuführen und auf die effektiven Ansagen des Steuermanns. Für dieses Boot werden sich im nächsten Jahr die Karten neu legen, da dann bereits zwei Sportler zu den B-Junioren zählen.
 

Auf und ab

Nur knapp zehn Minuten später starteten Benita Razetti (2003) und Chantal Schröder (2004) im Doppelzweier. Die beiden Mädchen konnten sich bereits im letzten Jahr für den Bundeswettbewerb (Dies sind die deutschen Meisterschaften für Kinder.) qualifizieren und im C-Finale einen zweiten Platz erreichen somit verfügen sie schon über einige Einblicke in den Regattasport. Umso größer war die Enttäuschung, als sie erfuhren, dass sie mit fast zwei Minuten Rückstand auf das erste Boot ins Ziel kamen. In dieser Disziplin liegt also noch einiges an Arbeit vor Ihnen, bevor es in diesem Jahr zum Landesentscheid nach Hannover gehen kann. Bei der 700 m Distanz hingegen konnten sie sonntags gemeinsam ihre Rivalinnen in der Abteilung locker abhängen und sich mit 02:37,94 ihre Medaille sichern. In der Gesamtwertung bei diesem Rennen lagen Sie somit auf Platz 4 von 31. Glückwunsch! Diese Power bitte noch auf die Langstrecke übertragen.
 

Kopf an Kopf Rennen

Den mit Abstand spannendsten Kampf am Sonntag bot aber Benita Razetti (2003) im Einer über 700 m. Nach einem hervorragenden Start hängte sich eine ihrer drei Gegnerinnen an die Fersen und konnte Benita einholen. Kopf an Kopf holten beide Ruderinnen alles bis ins Ziel aus sich heraus. Wer hatte aber gesiegt? Der Unterschied bei der Zieldurchfahrt war mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Sowohl Trainerin Susanne Steeneck, als auch der gegnerische Trainer machten sich kurzer Hand auf zum Schiedsgericht um das Ergebnis zu erhalten. Nach einer unerträglichen Wartezeit kam dies leider zum Resultat, dass Benita einen Bugball zurücklag. Wir wollten sehen, dass du bereit bist alles zu geben und das hast du uns bewiesen!
 
Unser Leichtgewicht Georg Kortebein (2003) versuchte sich ebenfalls zum ersten Mal über eine solange Strecke und konnte mit einer Zeit von 12:28,87 ein Ergebnis im unteren Drittel erzielen. Eine passable Leistung als Greenhorn über 2500 m. Georg ging dazu am Sonntag noch zweimal im Einer für 700 m an den Start und überzeugte mit seinem Durchhaltvermögen. Das war ein guter Anfang, weiter so!
 

„Early birds“

Der frühe Vogel fängt den Wurm oder ein Rennen über 300 m schon vor 8:00 Uhr am Sonntagmorgen. Diese Partie hatten unsere drei jüngsten Jungs gebucht. Yannik Angeli (2005) konnte in seiner Abteilung mit der zweiten Zieldurchfahrt glänzen. Elias Gloe-Carstensen (2005) hing hingegen mit einer Zeit von 1:37,22 alle drei Gegner ab und durfte mit uns zusammen über den ersten Platz jubeln und konnte somit an seinen Erfolg von Samstag anschließen. Mit einer fast gleichen Zeit von 1:37,44 musste Jasper Nußbaum (2005) jedoch einen ganz knappen Sieg einer seiner Mitstarter hinnehmen. Wir beglückwünschen euch zu diesen guten Platzierungen!
 
Jeweils den 2. Platz in ihrer Abteilung im Doppelzweier über 700 m konnte sich das Team von Thorben Schnibbe (2004) und Lucas Mauermann und das Ensemble von Jasper Nußbaum (2005) und Caspar Welsch (2004) errudern. Thorben und Lucas hatten beim Start eine Boje erwischt und kamen somit nicht besonders schnell weg, zeigten aber bei der Aufholjagd was in ihnen steckt. Leider hat die Zeit von 02:53,65 nicht mehr ganz für die Medaille gereicht. Beim nächsten Mal besser einparken und dann geht die Post so richtig ab! Jasper und Caspar brauchten zwar ca. 30 Sekunden länger konnten damit im Gesamtfeld aber noch einige Paare hinter sich verweisen. Euer Potential verspricht noch einiges, nur Mut!
 

Ein starkes Team

Wir mussten feststellen, dass unsere RV OSCH Kids doch schon ordentlich selbständig geworden sind und das Auf- und Abladen, sowie das Riggern der Boote ratzfatz erledigt war. Nur um die Phönix, unseren Kinderrenndoppelvierer, auf das obere Lager des Anhängers zu bekommen und ein paar Kleinigkeiten haben wir gerne die Hilfe der Eltern in Anspruch genommen. Vielen Dank dafür! Außerdem haben uns unsere Schützlinge mal wieder mit ihrem Teamgeist überzeugt. Gegenseitige Hilfe war selbstverständlich und alle wurden gemeinschaftlich in ihren Wettkämpfen angefeuert. Die Stimmung war nicht nur beim RV OSCH außergewöhnlich gut, sondern die ganze Atmosphäre auf der Regatta am Werdersee war sehr angenehm. Ein buntes interessantes Treiben rund um den Rudersport. Sogar Petrus hat uns nachmittags die Sonne geschickt.

Wir fühlten uns an den 2 Tagen wie auf einem anderen Planeten. Nennen wir ihn doch einfach „Rowing nothing else“!

Susanne Steeneck und Svenja Thiel