Error: Only up to 6 modules are supported in this layout. If you need more add your own layout.

Starke Konkurrenz für Benita Razetti und Chantal Schröder in Hamburg | Thorben Schnibbe und Lucas Mauermann überraschten über 3000m

Written by sascha. Posted in Aktuelles, Frontpage Blog, Jugendabteilung

Chantal Schröder links, Benita Razetti rechts beim 1000m-Rennen

Chantal Schröder links, Benita Razetti rechts beim 1000m-Rennen

Am Wochenende vom 11.-12.06.2016 hieß es in Hamburg auf der Regatta für den Landesentscheid der Bundesländer Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern noch einmal die Wettkampferfahrungen von Benita Razetti (2003) und Chantal Schröder (2004) vom Ruderverein-Osterholz-Scharmbeck im Doppelzweier zu erweitern, bevor es vom 30.06.-03.07.2016 beim Bundeswettbewerb für Niedersachsen an den Start geht. Ihre Qualifizierung hierfür erreichten Sie bereits hochverdient beim Landesentscheid in Otterndorf am 21. + 22.05.2016.

Wichtig war insbesondere zu schauen, ob die in den Trainingseinheiten auf der Hamme erlernten technischen Feinheiten auch unter psychischen Druck und bei einer dauerhaft hohen Schlagzahl umgesetzt werden können, um dann in den nächsten 2 Wochen gezielt daran zu arbeiten und eventuell auch die Renntaktik zu überdenken.

Bei der Langstrecke über 3000 m setzten die Sportlerinnen die mit dem Trainerteam abgesprochenen taktischen Anweisungen sehr gut um, konnten dabei aber leider technisch nicht ganz sauber rudern. Da bei diesem Rennen die Mannschaften mit einem zeitlichen Abstand von ca. 60 Sekunden starten, ist eine Beobachtung des Gegners ausgeschlossen und somit eine spontane Anpassung der Taktik an den Rennverlauf nicht möglich. Somit mussten sich die RV OSCH‘lerinnen den sehr starken Gegnerinnen aus Rostock mit einem Unterschied von einer Minute und 30 Sekunden geschlagen geben. „Dieser Abstand ist schon eine Herausforderung, aber nichts was nicht aufzuholen wäre“, motivierte Trainerin Susanne Steeneck ihre Mädels.

Der Start im 1000 m Rennen klappte perfekt, so dass Benita und Chantal sich gleich am Anfang absetzten konnten und die Führung für die ersten 100 m übernahmen. Zwei Boote der Konkurrenz konnten sich jedoch nicht nur an die beiden herankämpfen, sondern zogen nach einem harten Kampf auf der Regattastrecke zuerst ins Ziel ein. Wieder siegten die Rostockerinnen. Ein weiteres Boot beendete das Rennen weit abgeschlagen. Die Enttäuschung war den Sportlerinnen erneut anzusehen, jedoch auch der Kampfgeist und ihren Mut beim Bundeswettbewerb die Rivalen zu schlagen und der Wille, dafür alles zu geben.

Jetzt heißt es für die Trainer die Fehler zu analysieren und die Sportlerinnen mental aufzubauen sowie für Benita und Chantal weiterhin ehrgeizig und konzentriert beim Training mitzuarbeiten. Der Trainer Johannes Mangold sagte: “Wir haben jetzt die besten Voraussetzungen um das Training zu optimieren und können bis zum Bundeswettbewerb den Feinschliff vornehmen“.

im Boot: Lucas Mauermann vorne, Thorben Schnibbe hinten, Trainerin Ilona Büscher auf dem Steg

im Boot: Lucas Mauermann vorne, Thorben Schnibbe hinten, Trainerin Ilona Büscher auf dem Steg

Des Weiteren waren auch Thorben Schnibbe (2004) und Lucas Mauermann (2004) im Doppelzweier für ein Langstreckenrennen über ebenfalls 3000 m gemeldet, um erste Erfahrungen über diese Distanz zu machen. Auf Grund ihrer Siege auf der Regatta in Otterndorf wurden die beiden von den  Trainerinnen mit der Zuteilung eines anderen Bootes belohnt und konnten damit ihre Voraussetzungen wesentlich verbessern. Diese wurde aber leider dadurch geschmälert, dass Lucas die Woche vor dem Start in Hamburg krank war, immer noch hustete und somit kein gemeinsames Training mehr stattfinden konnte. Trotzdem nahm das Zweierteam die Herausforderung hochmotiviert an und überraschte alle mit einem hervorragenden 2. Platz von 5 Mannschaften. Selbst zu den 1. Platzierten fehlten nur 14 Sekunden. Trainerin Ilona Büscher freute sich: „Das sind super Ergebnisse, auf die wir im Training aufbauen können. Da ist eine Teilnahme am Landesentscheid 2017 nicht unrealistisch“.