Pfingsttour auf der Schlei

7. Juli 2014 Geschrieben von sascha. in Aktuelles, Frontpage Blog, Wanderrudern

PICT0056Vom 06. – 09. Juni 2014 hieß es für Karl-Heinz Breitling, Helga Zwingmann, Rolf Last, Jens und Susanne Steeneck gemeinsam mit 3 Ruderern aus Wildeshausen (Annegret u. Georg Schütt u. Werner Wessels und 6 Sportlern vom dänischen Ruderklub Odense (Anders, Nils, Sanne, Janette, Kasper und Berit  rudern auf der Schlei in Schleswig-Holstein. Auf dem Anhänger der Wildeshausenern wurden am Freitag unsere dicke „Denn Riet“ und der „Küstenzweier“ verladen und dann ging es los richtig Schleswig und Ostsee. Als Quartier hatte der Schleswiger Roclub uns sein Sommerhus in Missunde zur Verfügung gestellt. Dort fanden wir nicht nur einen gemütlichen Schlaf- und Gemeinschaftsraum vor, sondern eine große überdachte Terrasse mit Grill, einen Kirschbaum, der wunderbar Schatten spendete und für die Abende eine Lagerfeuerstelle zum klönen, singen und wärmen.

Die Dänen haben Freitagabend noch ihre Boote in Schleswig eingesetzt und sind über die große Breite bei Sonnenuntergang nach Missunde gerudert und kamen somit recht spät an. Nach Lagebesprechung und kleinem Umtrunk fielen dann alle todmüde ins Bett. Samstagmorgen ruderten wir dann bei herrlichem Wetter Richtung Schleimünde und zurück bis Kappeln.

SAMSUNGDa Jens und Susanne leider noch arbeiten mussten, machten sie sich zusammen mit Rolf erst am Samstag auf den Weg. Um Kim Steeneck die Teilnahme im Zweier und Vierer an der Regatta in Hamburg zur ermöglichen, brachten sie diese noch schnell am Leistungszentrum in Allermöhe vorbei und schnupperten doch gleich noch ein wenig Regattaluft an der herrlichen und gut ausgestatteten Regattastrecke. Dann ging es weiter nach Missunde. Dort gegen Mittag angekommen, schnappten sie sich den Küstenzweier und ruderten in Richtung Ostsee los, in Absprache mit Helga den anderen entgegen. Nach einer wellenreichen Tour und schönen Pausen an den Schleistränden, konnten sich dann alle endlich in Kappeln am Ruderverein in die Arme schließen bzw. bekannt machen. Die restlichen Teilnehmer waren bereits an diesem Tag bis zur Ostseemündung gerudert. Unsere Boote konnten wir in Kappeln lagern und uns mit dem Auto zurück zum Sommerhus auf dem Weg machen. Dort gab es wie auch am folgen Abend leckere und reichliche Verpflegung vom Grill. Einige Bootsleute kamen leider nicht drumrum noch ihren angelachten Sonnenbrand zu pflegen. Bei „deutschenglischer „ Konversation ging es bis in den späten Abend rund. Aufgrund von einigen Waldarbeitern unter uns, kamen leider einige nicht zu ihrer verdienten Nachtruhe, so dass am nächsten Morgen doch die eine oder andere Delle in den Gesichtern zu bestaunen war. Der stärkste Sägenführer wurde deshalb für die nächste Nacht ins Zelt verbannt.

SAMSUNGFür den Sonntag war dann die Rücktour von Kappeln nach Missunde angesagt. In neuer Bootseinteilung ging es los, als ein Gewitter näher kam versuchten alle schnell eine passende Stelle am Ufer zum Anlegen zu finden. Leider klappte das nicht bei allen umgehend und glücklicher Weise war das Gewitter schon schneller um uns herum fort gezogen als wir gucken konnten. Also ging es ohne Pause weiter bis zu einer herrlichen Sandbank hinter der Lindaunes-Zugbrücke. Dort machte es sich dann die Mannschaft der Denn Riet gemütlich und beobachtete die Segler, die vor der Zugbrücke kreisten und auf die Öffnung der Brücke warteten, bis der Küstenzweier auch eintraf um noch gemeinsam auszuruhen. Inzwischen waren auch die dänischen Innenriggerboote vorbei gezogen, ohne unser Winken wahrzunehmen. An diesem Tag haben wir unglaublich viele Schwäne und Häfen für Segeljachten gesehen.

Wir verbrachten dann noch einen herrlichen Abend am Lagerfeuer bei einem Glas Wein oder einer Dose Bier und mit Fußball spielen. Von der anderen Flussseite drang laute Tanzmusik herüber und der ein oder andere spielte noch mit dem Gedanken die Fähre an das gegenüberliegende Ufer zu nehmen und das Tanzbein zu schwingen.

Schon war der Pfingstmontag da und damit schon der Tag der Abreise. Wir brachten ein letztes mal die Boote in der Slipanlage zu Wasser und machten noch eine kleine Tour auf die große Breite. Dort gab es noch mal ordentlichen Wellengang zu spüren. Wir versuchten näher ans Ufer zu rudern, aber leider war dort ganz viel Kraut im Wasser, was das Rudern in Ufernähe unmöglich machte. Also doch wieder durch die Wellen kämpfen, was aber unglaublich viel Spaß machte. „Freie Fahrt“ gibt es ja schon oft genug auf der Hamme.

Nach der Bootsverladung einer von Annegret gekochten Kartoffelsuppe und einigen Gruppenfotos hieß es dann schweren Herzens Abschied nehmen von der bunten Truppe und ab nach Haus. Nur Susanne und Jens konnten sich noch auf 5 Tage Fehmarn-Urlaub freuen.

Wir danken allen für die schöne Zeit und hoffen auf eine gemeinsame Tour in Dänemark, außerdem bedanken wir  uns herzlich beim Ruderverein Kappeln und bei Birger vom Schleswiger Roclub für die Gastfreundschaft, sowie beim Organisationsteam.

 

Susanne Steeneck

Von Schleswig nach Eckernförde – 80 km in maximal 12 Stunden –

4. Juli 2014 Geschrieben von Edgar. in Aktuelles, Wanderrudern

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Eckernförder Härtetest

Alljährlich im August stellen sich die Eckernförder Ruderer und ihre Gäste seit 1981 den Herausforderungen der Fahrt über die Schlei und die Ostsee nach Eckernförde. Dabei ist es nicht die Entfernung von etwa 80 km, sondern die Frage, ob es die Witterung zulässt, die Strecke zu bewältigen. Der RV-OSCH  nimmt in diesem Jahr an dem Eckernförder Härtest mit einer Mannschaft teil.

Edgar Mill

 

Pfingstsonntag zum Abendessen nach Schamaika

5. Juni 2014 Geschrieben von Edgar. in Aktuelles, Veranstaltungen, Wanderrudern

Wir wollen am Pfingstsonntag zum Abendessen nach Schamaika rudern.

Wer mit möchte kommt um 16:30 Uhr zum Bootshaus.
Rückkehr gegen 20:00 – 20:30 Uhr

Auch die Nichtruderer sind herzlichst eingeladen.
Sie treffen sich um 17:45 bei Schamaika.
Zwischenzeitlich sollten wir dann auch eintreffen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

PS: Speisekarte von Schamaike:  http://www.schamaika.de/

GO FOR GOLD: Tidenrallye von Nordenham nach „Tura“ an der Lesum

1. Juni 2014 Geschrieben von Heiner Wenk. in Aktuelles, Wanderrudern

3 Flüsse im Mai: Weser – Lesum – Hamme

Manchmal paßt eben alles: Wetter, Tide, Wind. Für die Tidenrallye am 31. Mai 2014 hatten wir knapp 20°, Sonne, Nordwind und –natürlich- auflaufendes Wasser.

Mit der Denn Ried waren Hannes, Karl-Heinz, Edgar, Lars und Heiner dabei.

Helga Zwingmann hatte uns nach Großensiel bei Nordenham gebracht, wir die Denn Ried ins Wasser und Heiner gab noch ein Interview für die Nordwestzeitung und machte anschließend Bekanntschaft mit dem Schlick.

Wir rollten das Feld von ganz hinten auf, überholten auch einige Ruderboote, unseren ehemaligen 2. Vorsitzenden Carsten Dittmar fanden wir in einem Boot vom RC Nordenham. Vorbei an Harriersand, der Huntemündung, dem U-Bootbunker Valentin ging es am Rönnebecker Kanuverein vorbei, der „Silber“-Station. Dann in die Lesum, Grüße an den Vegesacker Ruderverein, der mit seinem Kirchboot unterwegs war, durch das Sperrwerk bis zum Kanuverein „Tura“. Anlegen, ein Bier und die Goldmedaille in Empfang nehmen.

Dann noch die Zugabe: Die Lesum hinauf in die Hamme, zur Ritterhuder Schleuse. Was für ein Hochwasser: Die Bergschleusung in die Hamme ging 170cm hinunter! Die letzten Kilometer in der Abendsonne auf der Hamme: Ein Genuß:

Wieder zuhause!

Dank an Edgar für die perfekte Organisation und an Helga fürs Fahren. Dank auch an den Wettergott. Besser geht’s nicht.

Heiner Wenk

 

Teilnehmer der Tidenrallye 2014

Teilnehmer der Tidenrallye 2014