Wir rudern in den Frühling

1. April 2017 Geschrieben von Karola Janssen. in Aktuelles, Alte Herren, Fitness- und Freizeitrudern, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport, Sportangebote, Veranstaltungen, Vorstand, Wanderrudern

Frühlingsfahrt

Die Ruderer des Ruder-Verein Osterholz-Scharmbeck (RV OSCH) freuten sich, endlich die Rudersaison mit der alljährlichen Frühlingsfahrt zu eröffnen. Der Sonntag begann allerdings trüb und wolkig. Das tat der guten Stimmung die am Steg an der Hamme herrschte, keinen Abbruch. Mit fünf sogenannten Gig-Booten ging es aufs Wasser.

Aus jeder Sparte des Vereins, ob „Alte Herren“ oder der Kindergruppe, aus dem Breitensport, de Juniorenteam oder der Fitnessgruppe, aus allen Bereichen waren Sportler vertreten. Gemeinsam wurden die Boote startklar gemacht und los ging die Fahrt, hinein in den Frühling.

In Neu-Helgoland angekommen, lachte dann auch schon die Sonne vom Himmel und mit der gut gelaunten Truppe um die Wette. Die Natur auf diese Weise zu genießen ist schon etwas ganz besonderes und das weiß jeder Ruderer sehr zu schätzen.

Zudem ist das Rudern ein Gesundheitssport und für jede Altersgruppe geeignet. Rudern gehört zu den wenigen Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen und gleichzeitig Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf trainieren. Da außerdem das Verletzungsrisiko sehr gering ist, hat das Rudern einen hohen gesundheitlichen Wert. Aus diesem Grund eignet es sich besonders gut zur Rehabilitation sowie zur gesundheitlichen Prävention. Darüber hinaus unterstützt der Rudersport den Abbau von Stress. Verbunden mit der Natur und der beruhigenden Wirkung des Wassers ist Rudern somit nicht nur eine Wohltat für den Körper, sondern auch für den Geist.

Der Ruder-Verein Osterholz-Scharmbeck ist mit dem Zertifikat „Gesundheitssport Rudern“ vom Deutschen Ruderverband (DRV) ausgezeichnet.

Wieder am Bootshaus angekommen, werden die Boote ordnungsgemäß gesäubert und auf ihre Lagerplätze zurückgelegt.

Von nun an geht es wieder regelmäßig aufs Wasser. Schlechtes Wetter kennen wir Ruderer nicht. „Das Wetter wird am Steg gemacht“, meint, dass erst am Steg entschieden wird, ob gerudert wird oder  nicht. Nur wenn die Sicherheit der Sportler nicht gewährleistet ist, bleibt das Boot im Trockenen. Alternativ können dann die Ruderergometer im Bootshaus genutzt werden.

Der  alljährliche Schnupperkurs, der am 24. April 2017 beginnt, ist erfahrungsgemäß ein guter Einstieg für Anfänger. Aber auch zwischendurch ist es nach Absprache möglich, sich in ein Boot zusetzen.

Wer jetzt Lust aufs Rudern bekommen hat, kann sich gern auf unserer Homepage nach weiteren Angeboten und Terminen erkundigen.

Wir freuen uns auf alle, die sich gern in der Natur bewegen und Spaß am Miteinander haben.

Geselliges Beisammensein mit Verleihung der Kilometerpreise, Fahrtenabzeichen und Sportabzeichen

Beim Betreten des Bootshauses liegt schon Kaffeeduft in der Luft. Zur Stärkung, nach der Rudertour, erwartet uns ein Buffet mit, von den Vereinsmitgliedern selbstgebackenen, Kuchen und Torten.

Zweiter Höhepunkt des Nachmittags, neben dem Rudern selbst, ist die Verteilung der Kilometerpreise, Fahrten- und Sportabzeichen. Hannes Ehlich zeichnet die Sportler mit Anstecknadeln und Urkunden aus, die im letzten Jahr die meisten Kilometer errudert haben und diejenigen, die die erforderlichen Disziplinen für das Sportabzeichen erfolgreich absolviert haben.

Er selbst hat in 2016 insgesamt 2584 km zurückgelegt. Mika Waldmann aus dem Junioren-Team 1275 km und Chantal Schröder aus der Kindergruppe beachtliche 988 km.

Karola Janssen

Wanderruderstudie 2017

31. März 2017 Geschrieben von Youri Steeneck. in Aktuelles, Rudern, Rudern & Sport, Wanderrudern

Teilnehmer für Umfrage gesucht

Liebe Vereinsmitglieder,

das Institut für Natursport und Ökologie der Deutschen Sporthochschule Köln führt in Kooperation mit dem Deutschen Ruderverband eine Untersuchung zum Thema Wanderrudern und Wanderfahrten in Deutschland durch. Die Daten werden im Rahmen seines Promotionsvorhabens von Stefan Mühl, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ruderdozent an der Deutschen Sporthochschule, erhoben und ausgewertet. Hintergrund der Studie sind die Reform der Bundeswasserstraßen und das Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“. Die Ergebnisse der Studie sollen im Kontext der aktuellen und zukünftigen Entwicklungen zur Förderung des naturverträglichen Wanderruderns in Deutschland eingesetzt werden. Ziel ist es, auch Nebengewässer langfristig zu erhalten und die Entwicklung im Zuge der Reform der Bundeswasserstraßen den Bedürfnissen der Ruderer bestmöglich anzupassen.

Nachdem mit einer Voruntersuchung von August bis Dezember 2016 erste Daten erhoben wurden, erfolgt nunmehr die Hauptstudie in Form einer Online-Umfrage. Damit die Daten eine repräsentative Aussagekraft erhalten, die für alle Wanderruderer sprechen kann, ist eine Stichprobengröße von mindestens 1000 Teilnehmern erforderlich. Wir bitten daher alle Wanderruderer, sich etwa 20 Minuten Zeit zum vollständigen Ausfüllen der Umfrage zu nehmen. Du hilfst damit dir und allen anderen Wanderruderern die gemeinsamen Interessen im Kontext der oben dargestellten Entwicklungen stärker zu vertreten.

Die Umfrage ist ab sofort freigeschaltet. Die Durchführungsphase läuft bis April 2017. Zur Umfrage gelangen Sie unter folgendem Link: www.wanderruderstudie.de

Bei spezifischen Rückfragen wende dich gerne an:

Stefan Mühl
Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Natursport und Ökologie
Am Sportpark Müngersdorf 6
D-50933 Köln
Telefon: +49 (0) 221 4982-4102
Telefax: +49 (0) 221 4982-8480
E-Mail: s.muehl@dshs-koeln.de

Nachruf – Heiner Saade

4. Oktober 2016 Geschrieben von admin. in Aktuelles, Alte Herren, Wanderrudern

Ruderer mit Herz und Leidenschaft

Am 14. September 2016 ist unser Ruderkamerad und Freund von uns gegangen.

Heiner war ein tapferer Kämpfer, aber seine heimtückische Krankheit hat ihn allzu früh besiegt. Mit großer Traurigkeit mussten wir von ihm Abschied nehmen.

 
Der Rudersport war seine Leidenschaft. Er liebte das klare Wort. Seine Lebensfreude, seine Aufrichtigkeit sowie seine Zuverlässigkeit und Tatkraft haben ihn als hochgeschätzten Ruderkameraden geprägt. Er hinterlässt bei uns Ruderern eine große Lücke.

 
Die rudersportliche Tradition hat in der Familie Saade einen sehr hohen Stellenwert. Die Entwicklung unseres Vereins wurde über Generationen gefördert und begleitet. So erfuhren wir großzügige Unterstützung beim Bau unseres Bootshauses durch Heiner’s Vater Hermann Saade. Aber auch durch Heiner’s Großzügigkeit konnten wir für den Ruderbetrieb und die Jugendarbeit neue Boote anschaffen. So waren wir einer der ersten deutschen Rudervereine, der über eine eigene Barke verfügte.

 
Gerade mit diesem Ruderwanderboot hat Heiner mit seiner Unnachgiebigkeit und seinem Organisationstalent über Jahrzehnte auf vielen deutschen und europäischen Gewässern für die Ruderkameraden unvergessliche Fahrten organisiert.

 
Heiner wir danken Dir und wir werden Dein Andenken in unserer Kameradschaft bewahren.

 

Fritz Bokelmann

Jochen Hass