Rudern zum Freimarkt

23. September 2019 Geschrieben von Zweiter Vorsitzender. in Aktuelles, Uncategorized, Wanderrudern

Liebe Ruderkameraden und -kameradinnen,
wir wollen am 19.10.2019 zum Freimarkt nach
Bremen rudern.
Treffen ist um 9:00 Uhr am Bootshaus.
Wir rudern über Dammsiel ins Blockland, legen im
Findorffhafen an und gehen eine Stunde über den
Freimarkt (Bratwurst essen…) und rudern dann wieder
zurück.
Wir werden gegen 18:00/18:30 Uhr wieder am
Bootshaus sein.
Die Strecke beträgt 37 km.
Auch für Anfänger ist die Strecke geeignet, wenn sie
sich diese teilen. Eine/r rudert zum Freimarkt, die oder
der andere rudert zurück.
Verbindliche Anmeldung bei Elke Näwig
e.naewig@rv-osch.de bis zum 15.10.2019.

Wanderfahrt nach Dyvig / Dänemark vom 07.-11.06.2018

26. Juni 2018 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Wanderrudern

Teilnehmer: Elke und Hannes Ehlich, Susanne und Jens Steeneck, Helga Zwingmann und Karl-Heinz Breitling, Michael Heins und Anne Hübner

Dieser Bericht soll das Erlebnis einer Wanderfahrt des RV Osch’s darstellen, die Susanne Steeneck in diesem Jahr initiiert hat.

Die Reise führte uns auf die Insel Als, auf der zwei von sechs deutschen Rudervereinen des Nordschleswigischen Ruder-Verbandes beheimatet sind. Nachdem bereits im Jahr zuvor alle Vereinsheime von Susanne besucht wurden, fiel die Wahl unserer Herberge auf den Deutschen Ruderverein Norderharde in Dyvig/Nordborg am Dyvig Fjord. Dieses modern renovierte Bootshaus liegt direkt am Ufer des Fjords und bietet einen unvergesslichen Blick auf die wunderschöne Landschaft.

Nach einer relativ entspannten Fahrt vorbei an Hamburg, trafen wir Donnerstag am frühen Nachmittag ein. Begeistert erkundeten wir das Bootshaus, das neben einem großzügigen Wohn- und Küchenraum mit Balkon und Blick über den Fjord, als nette Besonderheit 7 kleine gemütliche eingebaute Kojen als Schlafgelegenheiten bietet.

Spätestens nachdem wir die beiden uns zur Verfügung gestellten Riemenboote in Augenschein genommen hatten, war uns klar, dass wir das hervorragende Wetter für einen ersten kleinen Rudertörn durch den Fjord nutzen wollten.

So sammelten einige Teilnehmer die ersten Erfahrungen im Riemenrudern. Wie klettert man galant vom Steuermannsplatz in den Bug, damit dann auf Kommando alle gleichzeitig einen Ruderplatz vorrücken können? Die ungewohnt schweren Holzriemen des 2er’s mit Steuermann, verloren bei vollem körperlichem Einsatz auf dem Wasser ihren Schrecken und bald glitten die Boote bis zur Nordspitze des Fjordes, über den Als Fjord bis nach Varnaes Hoved und zurück. Sogar den stetigen Besucher des Fjordes, einen Schweinswal, bekamen wir erstmals zu Gesicht.

Am gemütlichen ersten Grillabend diskutierten wir, ob man eine „Alsen Rund“-Tour (12 Stunden rudern im Wechsel) wagen sollten. Aufgrund der unbestimmten Wetter- und Windvorhersagen, entschieden wir uns jedoch für Einzeltouren durch die Fjordlandschaften. Von Walter, dem Vorsitzenden des Rudervereins, wurden wir herzlich in Empfang genommen. Von Marc-Oliver und Susanne Klages, Trainer in der Region, die auf Einladung dem Abend beiwohnten, erhielten wir wertvolle Anregungen und wichtige Informationen für die weiteren Planungen.

Vorbei an netten kleinen Buchten und Sandstränden, die zur Rast einluden, ruderten wir am Freitag aus dem Dyvig Fjord/ Stegsvig hinein in den Als Fjord und Als Sund bis zum Deutschen Ruderverein „Germania“ in Sonderborg, wo wir unsere Boote im Bootshaus über Nacht lagern durften. Die ganz unermüdlichen schlossen eine kleine Tour entlang des Stadtzentrums, vorbei am Schloss, bis zur Marina an. Durch brütende Mittagshitze ging es zurück zum Sonderborger Bootshaus. Da nicht alle Platz im Bus fanden, machten sich Hannes und Anne zu eine abenteuerlichen Erkundungstour mit dem Fahrrad zurück nach Dyvig auf. Abermals konnten wir das Abendessen draußen mit Blick über den Fjord genießen.

Pünktlich um 08:00 Uhr brachen wir am Samstag mit dem Bus auf nach Sonderborg, um bei wolkenverhangenen Himmel und aufkommenden Ostwind die Route zurück aus dem Als Sund und hinein in den Augustenborg Fjord zu nehmen. Am idyllisch gelegenen „Augustenborg Roklub“ verbrachten wir unsere Mittagspause, um schließlich den Heimweg nach Dyvig anzutreten. Eine frische Brise und kleine Schauer sorgten für die nötige Abkühlung. Unterwegs bestaunten wir die schwarz weißen Galloway Rinder, die am Ufer ein kühlendes Bad im Wasser nahmen.

Die Wettervorhersagen für Sonntag waren nicht sehr optimistisch, so dass wir uns gegen eine Tour nach Apenrade quer über den Fjord entschieden. Entlang der Küstenlinie ging es aus dem Stegsvig in nordwestlicher Richtung vorbei an Holm Norreskov bis zum Leuchtturm Nordborg. Ein starker Westwind ließ die Wellen anwachsen und bei der Sichtung erster Schaumkronen und stärkerer Regenschauer traten wir den Heimweg an. Nun bekamen die Neulinge, die nur „Hammerudern“ gewohnt waren, ein Gefühl davon, was es heißt auf den Wellen dahinzureiten oder auch einmal einen Schwall Wasser über den Bug in den Rücken zu bekommen und an den Riemen zu ziehen was der Körper hergibt. Eine spannende Erfahrung, die dank unseren erfahrenen Ruderkameraden ohne Probleme gemeistert wurde. Es wurden sogar Enttäuschungen laut, als wir wieder in die ruhigeren Gefilde unseres Heimatfjordes gelangten, weil das „ Hochseerudern“ schon ein Ende hatte.

Zurück am Bootshaus entschieden sich am Nachmittag eine Gruppe für das Kulturprogramm und besichtigten Oldtimer-Trecker, während sich ein Boot nochmals in den Nachbarfjord Dyvigs nach Mjels aufmachte.

 

Diese Tour nach Mjels sollte auch am frühen Montagmorgen unsere Wanderfahrt abschließen und wir genossen ein letztes Mal die abwechslungsreichen Ausblicke, vorbei an unzähligen Wasservögeln, idyllisch gelegenen Höfen und badenden Kühen.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an Susanne Steeneck, die die Planung federführend in die Hand genommen und diese Tour durch gründliche Vorbereitung und viel persönlichem Einsatz überhaupt möglich gemacht hat. Dabei war auch Durchsetzungsvermögen und Kompromissbereitschaft bei all den Wünschen und Ideen der anderen Teilnehmer gefragt und wir kamen immer zu einer guten Einigung, so dass ich mich im Namen aller Ruderkameraden herzlich für die tollen Tage bedanken möchte.

Anne Hübner

 

 

 

Gemeinsam mit den BSC-Kids auf Beeke und Hamme unterwegs

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport, Wanderrudern

BSC Kinder auf Wanderfahrt beim RV OSCH

Youri Steeneck hat in seiner Funktion als Bundesfreiwilligendienstler des Bremer Nachbarvereins Bremer Sport-Club e.V. eine dreitägige Wanderfahrt mit den Bremer Kindern auf der Hamme und um zu organisiert. Die Gruppe übernachtete bei uns im Bootshaus. Am Donnerstag, den 27. Juli 2017 kamen wir Kindertrainerinnen vom RV OSCH mit ein paar unseren Schützlingen dazu, um gemeinsam mit unseren Gästen zu rudern.

 

Aussichtsturm konnte nicht überzeugen

Die Mannschaften wurden bunt gemischt und in GIG’s gesetzt. Die Tour führte uns als erstes zur Seerosenlandschaft in die Beeke, von da aus dann weiter nach Neu Helgoland. Dort gab es Zeit um ausgiebig zu picknicken und einander schon mal besser kennenzulernen. Außerdem wurde der Aussichtsturm bestiegen. Leider mussten wir aber feststellen, dass das Bauwerk für eine wirklich gute Sicht noch höher hätte sein müssen.

Die Rückfahrt folgte dann auf dem direkten Weg zum RV OSCH. Inzwischen waren die Mannschaften gut zusammengewachsen und die Boote liefen gut. Nachdem die GIG’s geputzt und eingelagert waren, gab es erstmal für alle zur Belohnung ein Eis.

 

Fun-Boot-Rennen war das Highlight!

Jetzt sollte es um Spaß auf und im Wasser gehen. In Schwimmbekleidung wurden die Funeiner zu Wasser gebracht und Lucas brachte Start/Ziel- und Wende-Bojen auf die Hamme. Jeweils ein Kind von jedem Verein bildeten eine Mannschaft und musste gegen ein anderes Team antreten. Zu zweit musste man die Strecke mit einem Boot hinter sich bringen. Bei der Wendeboje wurde der Ruderplatz neu belegt. Dabei wurden verschiedene Techniken und Taktiken entwickelt. Erstaunlicher Weise gewannen fast immer die jüngeren Starter. Einige Kinder kenterten andere versuchten gleich sich am Heck als Motor zu betätigen. Auf jeden Fall hatten alle eine Menge Spaß.

 

Im Anschluss wurden die hungrigen Mäuler mit Wurst und Fleisch sowie mit selbstgemachten Salaten gestopft und der Tag fand einen geselligen Ausklang. Es war wieder mal schön sich mit Ruderern aus einem anderen Verein zu treffen und eine gute Zeit miteinander zu verbringen.