Hallensport Saison 2014/2015

2. September 2014 Geschrieben von Trainer. in Aktuelles, Sportangebote

Der Starttermin für die diesjährige Hallensaison 2014/2015 steht noch nicht genau fest. Vermutlich fällt er wie in den vorangegangenen Jahren in die erste Woche nach den Herbstferien.  Wir warten derzeit noch auf die Bestätigung der angefragten Hallenzeiten vom LK und Stadt.

Erst büffeln für die Sicherheit und dann auf Wanderfahrt nach Meppen

1. August 2014 Geschrieben von sascha. in Aktuelles, Jugendabteilung, Veranstaltungen, Wanderrudern

Übungen am FlussverlaufBoot drehenBeim Steuer- und Obleutelehrgang am 20. + 21.06.2014 ging es darum, die Kinder und Jugendlichen für die Sicherheit auf der Hamme und anderen Gewässern zu schulen und auf die bevorstehende Wanderfahrt in Meppen vorzubereiten. An beiden Tagen rauchten die Köpfe sowohl an Land wie auch zu Wasser. Die Teilnehmer wurden von den Trainern Susanne und Ilona sowie von unserem Mitglied Rolf Lehmann (Wasserschutzpolizist i.R.) unterrichtet. Es ging nicht nur um Verkehrsregeln, sondern auch um das Geben und Ausführen von Ruderkommandos, sowie um die Beachtung von Wind und Strömung. Rolf konnte dazu einige Beiträge aus seiner langjährigen Erfahrung auf dem Wasser beisteuern. Vorfahrtsregeln, Gefahrenstellen und mehr wurden an Hand eines aufgemalten Flussverlaufes und mit Papierschiffchen, die unterschiedliche Boots- und Schiffstypen darstellten, erklärt und geübt. Am Sonntag war neben einer praktischen Prüfung im Ruderboot auf der Hamme auch eine theoretische Prüfung zu meistern. Diese wurden von allen Schülern mit großer Konzentration absolviert.

Wir sagen Rolf vielen Dank für die Unterstützung bei der Durchführung und für interessanten Schilderungen seiner praktischen Erfahrungen. Wir würden im nächsten Jahr gerne wieder auf ihn zugreifen.

Pause an der HaseKletternAm Freitag, dem 18.7.14, ging es endlich los: nachmittags trafen wir uns am heimischen Bootshaus, haben gemeinsam die Busse beladen und dann ging es los. Auf dem Autobahnparkplatz Osterwiese sammelten wir dann noch unsere Trainerin Ilona ein. Nachdem wir dann erst mal auf der A1 in die Falsche Richtung fuhren sowie nach 2 kleinen Zwischenstopps, kamen wir dann endlich um 19.15 Uhr in Meppen am Verein an. Kaum dort, wurden wir auch gleich eingespannt, denn der Hänger musste für den nächsten Tag beladen werden. Also die vom WSV Meppen zur Verfügung gestellten Boote mit Hilfe der heimischen Ruderer abgeriggert, Skulls und Ausleger in den Hänger, Boote rauf und verzurrt. Die Kinder belohnten sich dann noch schnell mit einem Sprung vom Steg ins kalte Nass. Nachdem alle geduscht waren, gab es dann endlich gegen 21.00 Uhr Abendbrot, aber bei der Wärme war der Umsatz an Lebensmittel spärlich. Der Küchendienst wurde noch kurz eingeteilt und dann schnell die Betten aufgebaut. Seesäcke für den nächsten Tag noch gepackt und alle ab ins Bett.

Svenja-MikaBAm nächsten Morgen, 7 Uhr, klingelte dann auch schon der Wecker, alles aufgestanden, gefrühstückt und los ging es um 9 Uhr. Gemeinsam mit einem Teil der Jugendgruppe des Meppener Wassersportvereins fuhren wir zunächst mit den Autos und dem Hänger nach Haselünne, um dort die Boote aufzuriggern und am Steg einzusetzen. Nun hieß es 34 km bei mindestens 34 °C die Hase mit der Strömung zum Verein rudern.
Nur mit häufigem Eincremen mit hohem Sonnenschutzfaktor, Cap auf dem Kopf und Badebekleidung an, ließen sich die heißen Temperaturen gerade so ertragen. Die kleinen Sandstrände boten sich sehr gut zum anlegen und baden an, an manchen Stellen konnte man sogar Schatten finden. Alle erhitzten Köpfe konnten so wieder Abkühlung genießen und der Körper war wieder bereit für die nächste Etappe. Unsere am Morgen liebevoll geschmierten Brote, konnten wir schnell nicht mehr essen: Käse, der in der ganzen Brotdose verlaufen war und Wurst, die nur noch glitschte, aber auch das meisterten wir alle. War ja kein Problem, denn wir hatten schließlich schon Stromschnellen und sehr enge und scharfe Kurven sicher durchfahren und sind vielen Paddlern und Flößen aus dem Weg gefahren.Ilona angegriffen
Am Verein angekommen, alle ziemlich kaputt, mussten die Boote aber erst einmal von außen und von innen vom Sand befreit werden. Schnell alle mit angepackt, fertig waren wir. Um 19 Uhr wurden dann Susanne und Ilona zurück nach Haselünne gebracht, um die Busse abzuholen und die Kinder sowie Svenja konnten duschen und das Essen vorbereiten. Nach dem dann alle ihre Hotdogs mit Genuss verzehrt hatten, fielen den ersten auch schon die Augen zu. Ein Teil der Größeren schleppten dann ihre Matratzen noch nach unten in die Bootshalle um dort zu übernachten, da es ihnen unterm Dach einfach zu warm war.

Am Sonntag Morgen standen wir dann ebenfalls um 7 Uhr wieder alle mit neuer Kraft und Motivation auf, um um 9 Uhr zu einer 20km Tour auf der Ems zu starten. Unser Ziel sollte der Soleabsturz Hesepe sein. Wir entdeckten, dass die Ems in diesem Bereich sehr naturbelassen ist und an manchen Stellen so flach war, dass wir man gerade noch eine Handbreite Wasser unter dem Kiel hatten. Leider mussten wir kurz vor unserem Ziel umdrehen, da einige dicke Bäume versteckt kurz unter der Wasseroberfläche in der Ems lagen.
Auf dem Hinweg war es bewölkt und hatte angenehme Temperaturen, aber kaum waren wir an unserem Pausenstrand angekommen, kam die Sonne raus und es war so warm das erst einmal wieder alle ins Wasser liefen. Nach einer kleinen Wasserschlacht (wofür eine Pütz besonders nützlich ist) gab es dann selbstgebackenen Kuchen.
Zurück am Verein, mal wieder Boote putzen und einlagern, anschließend Taschen packen, Schlaf- und Sanitärräume sowie die Küche sauber machen, duschen und zu guter Letzt alles in den Bussen verstauen. Gegen 16:00 Uhr machten wir uns dann auf dem Heimweg, nicht ohne auf einer Raststätte noch ein Eis zu genießen. Dort angekommen begrüßten alle ihre Eltern, krallten ihr Gepäck und die aufgeteilten übergebliebenen Lebensmittel. Alle konnten glücklich und geschafft nach Hause.

Wir hatten ein schönes heißes und ruderreiches Wochenende! Wir danken ganz herzlich dem Wassersportverein Meppen für die Gastfreundschaft und die tolle Unterstützung beim Bootstransport, für den Fahrdienst und die Begleitung am Samstag auf der Hase. Insbesondere möchten wir hier Gabi Moß-Wegmann erwähnen, die auch schon im Vorfeld viel Zeit in unsere Wanderfahrt investiert hat und uns vergessene Dinge hinterher geschickt hat.
Weiterhin möchten wir betonen, dass das Sozialverhalten in der Gruppe sehr angenehm war und die jugendlichen Gruppenmitglieder sich vorbildlich um die jüngeren und neuen Vereinsmitglieder gekümmert haben. Danke an dieser Stelle, ohne euch wären solche Ausflüge nicht zu schaffen!

Wir hatten eine schöne Zeit!
Ilona, Svenja und Susanne

8er im Achter

4. Juli 2014 Geschrieben von Heiner Wenk. in Aktuelles, Fitness- und Freizeitrudern, Rudern

17. Müggelsee-Achterregatta am 28.Juni 2014 in Berlin

Der RV OSCH nahm an der Müggelseeregatta 2014 mit einem Damen- und einem Männerachter teil. Brigitte Haase hatte uns auf den Event perfekt vorbereitet.

Das Boot, die „Ägir“ stellte uns der Ruder Club Ägir in Berlin, es ist 100 Jahr alt, ein Klinkerboot aus alter Zeit. Nicht das neueste Material, aber ein eindrucksvolles „Schiff“.

Bei viel Wind gingen zunächst die Männer (Enno (Schlag), Reiner, Mathias, Heiner, Torsten, Jörg, Markus und Rolf an den Start. Brigitte hat uns gesteuert. Bei viel Wind haben wir auf dem Müggelsee reichlich Wasser übergenommen, mit dem betagten Boot kamen wir mit 21:58 min über die 7 ½ km auf Platz 26 an.

Die Damen, gesteuert von Enno, ruderten mit Monika (Schlag), Brigitte, Gabi, Gabriele, Katrin, Iris, Silvia und Elke auf Platz 32 (23:16). In den einzelnen Gruppen war das Platz 4 für die Damen und Platz 8 für die Herren.

Was uns gefallen hat: Die tolle Stimmung, die Partyatmosphäre beim Ruder Club Ägir, mit Live Musik, Tanz, Feuerwerk und –Schluckern, einer herrlichen Ausfahrt am „Day after“ auf die Spree und Dahme, und die Eintracht in den Mannschaften, und die Organisation durch Brigitte, die das alles perfekt eingefädelt und vorbereitet hat. Und und und.

Was wir gelernt haben: „Brückenschläge“. Das sind die „Dicken“ unter den Spreebrücken, die so schön nachhallen, insbesondere wenn alle Schlag achten. Dieses Echo gibt es auf der Hamme nicht, aber schon dafür lohnt es sich, wieder hinzufahren.

Heiner Wenk