Reparatur der Moorhexe, Umlagerung von Booten und vieles mehr

21. September 2017 Geschrieben von Youri Steeneck. in Aktuelles, Neues aus der Werkstatt

Reparatur der Moorhexe

Leider hatte sich im Laufe der Zeit bei der Moorhexe (1x) ein alter Flicken in Form eines Kreisausschnittes wieder gelöst. Dank Bootswart Jens, unterstützt durch Karl-Heinz konnte dieser nun behoben werden. Mithilfe von Epoxidharz und Füllstoff wurde der Kreisausschnitt wieder festverklebt, anschleißend verspachtelt und neu lackiert.

Umlagerung von Booten

Die Moorteufel (C-Gig 2x) wird zukünftig auf dem roten Wagen in der Gigboothalle gelagert, damit diese auch zu zweit ohne Unterstützung sicher ins Wasser und aus dem Wasser herausgebracht werden kann.

Bitte vergesst nicht den Moorteufel wieder in die Halle zu schieben, sobald das letzte Boot aus der Halle zurück ist.

Hierdurch ergibt sich zudem die Möglichkeit die Hükelüüt (C-Gig 2x+) nun auch ein Lager tiefer zu lagern, was das Boot für alle Altersgruppen deutlich besser zugänglich macht.

Reparatur von zahlreichen Skulls

In den letzten Wochen mussten leider auch zahlreiche Skulls (vor allem Big Blades) repariert werden, da viele Blätter Abblätterungen und Kerben aufwiesen oder sogar die Blattschutzkanten abgebrochen waren. Die beschädigten Skulls wurden mit Spachtelmasse ausgebessert und neu lackiert. Viele dieser Beschädigungen wären vermeidbar, durch vorsichtigeren Umgang beim Anlegen und Weghängen (z.B. nicht über den Steg schraben). Vielen Dank für die schnelle Reparatur der Skulls an Karl-Heinz. Falls euch Beschädigungen an Skulls oder Riemen auffallen schreibt bitte eine Nachricht an den Bootswart (In efa einfach auf „Nachricht an Admin“ klicken und dann bei „An:“ Bootswart auswählen oder von zu Hause per E-Mail an bootswart@rv-osch.de).

Klettern, eine gute Ergänzung zum Rudern!

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung

Höhenängste lösten sich in Luft auf

Den Körper immer mal neu entdecken, Ängste überwinden, Grenzen austesten und einfach mal wieder etwas Neues auszuprobieren galt es im „Unterwegs – DAV Kletterzentrum Bremen“ beim Fallturm um die Ecke. Am 01. August 2017 machten wir dorthin zum Ferienabschluss eine dreistündige Trainingseinheit mit elf Kindern und drei Betreuern vom RV OSCH.

 

Sicherheit ist das A und O

Im Kletterzentrum bekamen wir die notwendige Ausrüstung und zwei erfahrene Klettertrainer an die Seite gestellt. Am Anfang wurde einiges zur Sicherheit und das richtige Anlegen der Kletterausrüstung erklärt. Wichtig ist vor allem der Partner-Check, dort wird gegenseitig kontrolliert, ob das Sicherungsseil und das Sicherungsgerät richtig an den Gurten befestigt ist. In dreier Gruppen durften die ersten Versuche, natürlich erst nach vorheriger Kontrolle durch die Klettertrainer ob alles korrekt gesichert ist, an der ca. 10 m hohen Kletterwand in der kleinen Halle gemacht werden. Einer durfte klettern und zwei haben den Kletterer gesichert. Einige mussten sich erst an die Höhe gewöhnen und trauten sich am Anfang nur bis zum ersten Drittel, andere stiegen gleich bis zur Decke hoch. So nach und nach konnte aber alle ihre Ängste überwinden und erreichten den „Gipfel“. Dafür gab es Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Damit man die Route erkennen kann, haben alle Griffe die gleiche Farbe. Benutzt man eine andere Farbe, wird es automatisch einfacher. Nach und nach wurden anspruchsvollere Etappen gewählt, z.B. an schrägen Wenden oder mit größeren Abständen zwischen den Griffen oder kleineren Griffen.

 

Sicherungsautomat war sehr beliebt

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann in die große Halle mit 14 m Höhe. Dort konnten sich dann alle nochmal bei neuen Herausforderungen so richtig austoben. Dort konnte auch einen Sicherungsautomaten nutzen. D.h. man konnte ohne Sicherungspartner klettern. Man hängt das Sicherungsseil des Automaten in seinem Gurt ein und kann dann ganz in seinem Tempo klettern, der Automat hält das Sicherungsseil immer straff, wenn man am Ziel ist lässt man sich fallen, das Seil wird dann langsam und gleichmäßig bis zum Erreichen des Bodens abgelassen. Viele Kinder machte diese Vorrichtung besonders viel Spaß.

Parallel zur großen Halle konnte auch die Boulder-Höhle genutzt werden. Dort ist freies klettern möglich. Da diese Halle nur ca. 3,5 m hoch und mit einem besonders weichen Boden ausgestattet ist. Einige Kinder kletterten dort noch um die Wette.

Am Schluss waren alle geschafft und glücklich. Die Resonanz war durchweg positiv, auch den Klettertrainern hat es mit dem RV OSCH-Team jede Menge Spaß gemacht.

 

Rudern und klettern haben einiges gemeinsam

Da klettern wie auch rudern sowohl von der Arbeit aus den Beinen und den Armen lebt und viel Koordination und Gleichgewicht erfordert, sind Ausflüge in die Kletterhalle eine gute Ergänzung zu unserem Wintertraining. Ebenso ist diese Sportart ebenfalls sehr gut für den Rücken.

 

Schlusswort

Wir hatten neben diesen schönen und erlebnis- und arbeitsreichen Aktionen auch richtig gute und spaßige Trainingseinheiten in den Ferien. Nun freuen wir uns schon darauf am ersten Septemberwochenende mit der Kindergruppe auf Wanderfahrt nach Barßel zu fahren.

Susanne Steeneck, Svenja Thiel und Youri Steeneck