Fari Cup Jubiläum: Das 10. Mal dabei.

6. November 2019 Geschrieben von Zweiter Vorsitzender. in Aktuelles, Fitness- und Freizeitrudern

Unsere erste Fari Cup Teilnahme (2010) war gleich die erfolgreichste:

Eine Medaille haben wir nie wieder geholt.

Seit 2010 nehmen wir an dieser wunderbaren Langstreckenregatta teil, im unwirtlichen November in Hamburg auf der Außenalster.

Für dieses Jahr hatten wir einen neuen Vierer bei Baumgarten in Mecklenburg bauen lassen – erst spät im Jahr war er fertig geworden.

Ein halbes Jahr haben wir trainiert, es kristallisierten sich 2 Mannschaften heraus, die gemeldet wurden.

Dankenswerterweise und durch Ennos Intervention wurden die Boote so eingeteilt, dass beide Mannschaften mit der nagelneuen „Kollbeck“ fahren konnten.

Beide Mannschaften waren erkältungsgeschwächt: Reiner Lettau und der Chronist kämpften noch mit dem Husten, aus der zweiten „Mannschaft“ musste Iris Uphoff zurückziehen, sie wurde durch unsere Trainerin kurzerhand ersetzt.

Am 1.11. wurde das Boot verladen: Bei 3 Grad über Null, Eis auf dem Hänger, Regen.

Im Regen fuhren wir auch am 2.11. nach Hamburg.

Trotz des miserablen Wetters war viel Betriebsamkeit und gute Laune an der Alster, die Luftfeuchtigkeit bei der Obleutebesprechung im Bootshaus war gar nicht mehr messbar.  

Alle waren gekommen: „Mein“ alter Achter von Bremen 1882, Olaf und Ruth vom RC Bremen-Vegesack, Gretl aus Essen, die wir vor 2 Jahren auf Teneriffa kennenlernten, und Lutz vom 1. Kieler Ruderclub. Was für ein Wiedersehen.

Dann, gegen halb 12, ging es aufs Wasser: Christine steuert, Lars auf Schlag, Reiner und Heiner husten im Maschinenraum und Jörg im Bug. Die Außenalster hoch, in die Kanäle zum Stadtpark zum Start: Es hört auf, zu regnen. Sogar die Sonne zeigt sich mal: Was für eine Aufregung – immer wieder vor dem Start, so alt man auch wird.

Wir rudern gut, 23er Schlag, es geht trotz der Erkältung, wir überholen sogar.

Am Ende großes Gejohle, 18 Minuten und 19 Sekunden, ganz gut, obwohl man mehr erwartet hatte.

Anlegen, Mannschaftstausch, jetzt rudern Enno, Torsten, Christa, und unsere Trainerin Brigitte. Sie haben besseres Wetter als wir und kommen als Dritte ins Ziel.

Reiner hat das treffend kommentiert: „Herrlicher geht’s doch nicht!“

Beim Verladen fängt der Regen wieder an.

Es geht zurück nach Bremen.

Es wird schon wieder dunkel.

Aber dieser Lichtblick in der dunklen Jahreszeit wird nicht vergessen.

Dr. Heiner Wenk

Winterfreizeit für Erwachsene im Harz vom 10. bis 12. Januar 2020.

25. Oktober 2019 Geschrieben von Zweiter Vorsitzender. in Aktuelles, Sportangebote

Anreise mit  Privat-PKW ab ca. 16.00 Uhr ab OHZ.

Übernachtung im Freizeitheim Stiftshütte mit Selbstverpflegung

Skilanglaufausrüstung, vereinseigene Ausrüstung kann ggf. geliehen werden.

Kosten 55,- Euro (ohne Fahrtkosten).

Vorbesprechung am Montag, den 06.01.20 um 20.00 Uhr im Bootshaus.

Anmeldung bis 18.12.19 bei Hans Ehlich (Tel.: 04791/57573), Email wanderruderwart@rv-osch.de, bitte Schuhgröße angeben, wenn Leihski benötigt werden.

Teilnehmerzahl ist auf 22 begrenzt.

Rudern zum Freimarkt

23. September 2019 Geschrieben von Zweiter Vorsitzender. in Aktuelles, Uncategorized, Wanderrudern

Liebe Ruderkameraden und -kameradinnen,
wir wollen am 19.10.2019 zum Freimarkt nach
Bremen rudern.
Treffen ist um 9:00 Uhr am Bootshaus.
Wir rudern über Dammsiel ins Blockland, legen im
Findorffhafen an und gehen eine Stunde über den
Freimarkt (Bratwurst essen…) und rudern dann wieder
zurück.
Wir werden gegen 18:00/18:30 Uhr wieder am
Bootshaus sein.
Die Strecke beträgt 37 km.
Auch für Anfänger ist die Strecke geeignet, wenn sie
sich diese teilen. Eine/r rudert zum Freimarkt, die oder
der andere rudert zurück.
Verbindliche Anmeldung bei Elke Näwig
e.naewig@rv-osch.de bis zum 15.10.2019.

Teufelsmoor- Rallye 2019

12. Juli 2019 Geschrieben von Karola Janssen. in Rudern, Teufelsmoorrallye, Veranstaltungen

Wer am Sonntag (28.04.) die Hamme entlang spazieren ging und der sehr feuchten Außenluft trotzte, konnte Ruderboote mit flottem Schlag an sich vorbeiziehen sehen: Der Ruderverein Osterholz-Scharmbeck hatte zur 39. Teufelsmoorrallye aufgerufen. Dabei geht es, zwischen 8 und 16 Uhr so viele Kilometer pro Verein wie möglich zu errudern. Es waren an geeigneten Stellen mehrere Stempelposten eingerichtet worden, an denen sich die Aktiven Stempel abholen konnten. Pro Boot gab es eine Karte, und je mehr Boote ein Verein gemeldet hatte, desto größer war die Chance auf einen Gewinn. Nachmittags wurden die erruderten Kilometer festgestellt und die Sieger gekürt.

Wir haben hier eines der schönsten Ruderreviere überhaupt. Schon allein deshalb beteiligen sich sehr viele auswärtige Vereine an unserer Teufelsmoorrallye. In diesem Jahr nahmen 286 Ruderer und Kanuten an der Teufelsmoorrallye teil. Sie reisten dazu vom Biggesee im Sauerland, aus Essen, Oldenburg und dem Bremer Umland zum Bootshaus des Rudervereins OSCH an der Hamme an. Dort wurden die Teilnehmer mit Bratwurst und 40 Torten und Kuchen verköstigt – immerhin wurden auf den Ruderstrecken ganz schön Kalorien verbraucht.

Der weiteste Kontrollpunkt befindet sich an der Teufelsmoorschleuse. Das sind gute 23 Kilometer, hin und zurück. Die Ruderer nutzen die Teufelsmoorrallye ebenfalls dazu, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu anderen Vereinen zu knüpfen. Daher durften die Pausen im Bootshaus auch schon einmal etwas länger dauern, allein das Kuchenbuffet ist Grund genug an der Rallye teilzunehmen.

Auch ungeübte Ruderer können ganz locker mitfahren, es ist eine Rallye für jedermann und jederfrau, das macht das Event so außergewöhnlich.

In diesem Jahr war es durch den leichten Dauerregen vielleicht etwas ungemütlicher als sonst. Aber auch das störte die Teilnehmer nicht. „Einmal nass ist nass“. Manche fuhren nur zwischen zwei Kontrollpunkten hin und her, ein gemütliches Rudern am Sonntag eben. Wie weit und wie lange gerudert werden sollte, beschlossen die jeweiligen Bootsbesatzungen gemeinsam. Ausgerüstet mit Proviantbeuteln, Wasserflaschen und Regenzeug wurden die am Steg bereit liegenden Boote dann stets aufs Neue bemannt, und los ging’s – die Hamme hinauf oder hinab.

Einige der Teilnehmer hatten am Vortag Boote nach Vegesack gebracht, um die Rallye vom Grohner Hafen aus zu starten. Von dort ging es auf die Lesum, dann zur Ritterhuder Schleuse und von da aus weiter die Hamme aufwärts.


Im Laufe des Nachmittags kehrten dann immer mehr Ruderer und Kanuten zum Bootshaus zurück. Jetzt schlug die Stunde der Organisatoren: Es musste ausgewertet werden, welches Boot welche Strecken zurückgelegt hatte. Während unten im Bootshaus fleißig addiert wurde, erholten sich die Sportler im großen Clubraum und tauschten ihre Erlebnisse aus.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Trotz ungemütlicher Witterung wurden insgesamt 7155 km zurückgelegt. Bei den Ruderern gelang dem Oldenburger Ruderverein mit 901 km die Spitzenleistung, auf dem zweiten Platz landete der RV 1882 Bremen mit 819 km, der RGF Lehrte/Sehnde mit 816 km belegte den dritten Platz.

Bei den Kanuten lag die TuSG Ritterhude mit 458 Kilometern an der Spitze, auf den zweiten Platz kam der Faltbootverein Bremen mit 182 Kilometern, und auf Platz drei landete der TV Hambergen mit 160 Kilometern.