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Ergocup Lübeck Rückblick

1. März 2016 Geschrieben von sascha. in Aktuelles, Frontpage Blog, Jugendabteilung, Rudern

Anfeuerung

Am 16. Januar 2016 fand ein Ergocup im Rahmen der Deutschen Indoor-Rowing Serie `15/`16 statt. Aus der Kinderabteilung des Rudervereins Osterholz-Scharmbeck nahmen diesmal leider nur die beiden Athletinnen Chantal Schröder und Benita Razetti teil. Dafür entschied sich die Trainerin Svenja Thiel auch mal wieder an einem Sprintrennen teilzunehmen.

Gegen 9 Uhr trafen sich nicht nur die Kinder und Trainerinnen, sondern auch viele Familienmitglieder der startenden Athletinnen in Lübeck. Sogar unser Maskottchen, der Terrier Kalle, war bei den ersten Rennen mit anwesend, so dass nichts mehr schiefgehen konnte. Und so kam es dann auch: Chantal und Benita konnten ihre 500m Rennen mit Abstand gewinnen und auch Svenja überfuhr die Ziellinie in ihrem 350m Sprint als Erste. Bei der Siegerehrung hieß es dann: „Wenn man gewinnen will, muss man halt den Razetti machen!“

 

Schnee in Lübeck

Schnee in Lübeck

Da bis zu den nächsten Rennen eine lange Pause war, nutzten wir die freie Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen und einen schönen Spaziergang durch die Lübecker City. So gestärkt konnten die 1000m Rennen am Nachmittag kommen. Nachdem Benita wieder einen souveränen Start-Ziel-Sieg hinlegte, erkämpfte sich Chantal in einem packenden Rennen den zweiten Platz. Und auch beim Moderator der Siegerehrung hatten unsere Mädels einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „ Wie am Morgen zieht ein Boot alle anderen Teilnehmer ab! Es ist wieder Senhorita Razetti!“ Damit machten wir uns alle zum Teil sehr erschöpft, aber auch sehr zufrieden auf den Heimweg. Trotz der geringen Teilnehmerzahl konnten wir einen spannenden und erfolgreichen Tag in Lübeck verbringen. Und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

 

Drei Sieger

Drei Sieger

Der Weihnachtsmann kam im Einer und brachte Geschenke!

17. Dezember 2015 Geschrieben von sascha. in Aktuelles, Frontpage Blog, Jugendabteilung, Rudern, Uncategorized

Weihnachtsfeier-2015-Gruppe

„Die Kinder des RV OSCH’s wünschen allen Mitgliedern und RV OSCH-Fans ein frohes Weihnachtsfest, danken für die vielfältige Unterstützung und für das Jahr 2016 viel Gesund, Frieden und weiterhin viel Spaß am Rudern.“

Achter-Feeling auf dem Maschsee

22. September 2015 Geschrieben von sascha. in Aktuelles, Frontpage Blog, Jugendabteilung, Rudern

RV OSCH Reg Hannover 2015 Foto Welsch 126Nach der erfolgreichen Regatta in Otterndorf im Frühjahr, freuten sich bereits alle Ruderkinder auf eine Möglichkeit auf einer Herbstregatta zu starten. Da die Kinderabteilung in den Sommermonaten zusätzlich viele neue Mitglieder für den Rudersport gewinnen konnte, gab es aber auch viele Kinder, die ihre ersten Regattaerfahrungen sammeln wollten. Daher wählten wir die Schülerregatta auf dem Maschsee in Hannover aus. Dies war auch für uns Trainerinnen eine ganz neue Erfahrung, da wir diese Regatta selbst zuvor noch nie besucht hatten und alle Rennen nur am Samstagnachmittag stattfanden. Insgesamt waren 11 Kinder und ein Jugendlicher für die Regatta angemeldet. Leider musste ein Athlet verletzungsbedingt auf einen Start verzichten, sodass sich insgesamt 10 Kinder und Trainer und auch viele Eltern auf den Regattatag freuten.

"Teaser-Film" zum Achter-Feeling

„Teaser-Film“ zum Achter-Feeling

Am 12.09.2015 sollte es dann in Richtung Hannover losgehen. Aufgrund einer Hochschulregatta, die am Morgen auf dem Maschsee stattfand, waren die Rennen der Schülerregatta erst ab 17:00 Uhr angesetzt. Daher konnten alle in Ruhe am Samstag ausschlafen, bevor wir uns um 12:30 Uhr am Bootshaus versammelten. Schnell wurden alle Boote, die bereits beim letzten Training abgeriggert wurden waren, auf dem Hänger verladen und festgezurrt. Nach einem kurzen Stau auf der Autobahn und der etwas komplizierten Anfahrt zum Sattelplatz über Fahrradwege, erreichten wir gegen 16:00 Uhr alle das Regattagelände. Schnell wurden die ersten Boote aufgeriggert und Bugnummern besorgt. Zu diesem Zeitpunkt war vielen Kindern schon die Aufregung vor ihrem Rennen anzumerken. Aber das gehört zu jeder Regatta dazu.

Um 17:20 Uhr sollten die ersten Kinder ihre Rennen im Einer fahren. Leider war unser Stellplatz für den Anhänger sehr weit von den Stegen entfernt. Aber mit der Unterstützung der mitgereisten Eltern war auch diese Hürde kein Problem, so dass alle Kinder pünktlich auf dem Wasser waren. Alle Kinder konnten dann in verschiedenen Bootsklassen Rennerfahrungen sammeln. Benita Razetti und Chantal Schröder konnten sowohl ihre Einerrennen wie auch ihr Zweierrennen für sich entscheiden. Der Höhepunkt der Regatta kam dann am Abend mit dem letzten Start. Fast alle Kinder konnten in einem geliehenen Gigachter ein 300m-Rennen rudern. Nachdem zu Anfang noch ein Tausendfüßler auf dem Wasser zu sein schien, gewöhnten sich die Kids schnell an einen gemeinsamen Schlag. Das war für alle ein super Erlebnis.

Anschließend mussten noch alle Boote wieder abgeriggert werden. Da der Sattelplatz von Bäumen gezäumt war, war das in fast totaler Dunkelheit eine richtige Herausforderung. Nur die Scheinwerfer der Autos spendeten etwas Licht. Daher musste auch zum Schluss mit einer Taschenlampe kontrolliert werden, ob auch alle Teile im Anhänger verstaut waren. Dann hieß es sich nur noch schnell  auf den Heimweg zu machen. Die letzten Teilnehmer kamen um Mitternacht zuhause an. Alle vielen dann nur noch todmüde aber glücklich in die Betten.

Am nächsten Tag waren dann alle Athleten wieder am Bootshaus um gemeinsam den Anhänger zu entladen und die Boote wieder ruderbereit zu machen. Im Anschluss ließen wir die Regatta noch einmal Revue passieren.

Uns Trainerinnen hat die Regatta mit den Kindern sehr viel Spaß gemacht und auch die Unterstützung der Eltern hat uns gut gefallen. Wir freuen uns schon auf einen tolles Winterhalbjahr mit euch und eine erfolgreiche Regattasaison im nächsten Jahr!

 

Ilona Büscher, Svenja Thiel und Susanne Steeneck

Lehrgang „Riggern für Frauen“ brachte Licht ins Dunkel!

27. Juli 2015 Geschrieben von sascha. in Aktuelles, Frontpage Blog, Rudern, Rudertechnik

Mit einer kleinen Gruppe von 5 Frauen führte Dipl. Trainer Marc Oliver Klages (bekannt unter MOK / weitere Infos zur Person unter: mok-rowing.eu) vom 17.-19.07.2015 beim RV OSCH den Lehrgang „Riggern für Frauen“ durch.

IMG_0384An diesem Wochenende wurden Renn- und GIG-Boote sowie die dazugehörigen Skulls mit kritischen Blicken beäugt, Probe gefahren, ausgewertet, was nicht rund läuft, durchgemessen, eingestellt und wieder gerudert. Die Teilnehmerinnen stiegen entweder selbst ins Boot oder schauten sich die Ruderbewegungen genauesten an. Es wurde diskutiert und analysiert wodurch welche Probleme entstehen. Dabei wurden ganz offensichtliche Fehler, wie z.B. eine falsche Stemmbrett- und Rollbahneinstellung sowie ungünstige Sitzhöhen in der Regel sofort behoben. Für die Korrektur von z.B. Dollenhöhe- und abstand, Anlagewinkel der Skulls in den Dollen, Fehlstellungen der Dollenstifte, Dollenabstand, Innenhebel, Übergriff, Symmetrie der Ausleger waren dann ein paar kompliziertere Mess- und Schraubvorgänge nötig, die nur mit dem nötigen Rüstzeug zu bewältigen waren. Unsere besondere Aufmerksamkeit benötigte die Ausrichtung des Bootes mit der Wasserwaage, um überhaupt mit den Messvorgängen anfangen zu können und die Verwendung von Überhöhungsmessgerät (ein Gerät zum Messen der Dollenhöhe), Dollenstiftmessgerät und des Anlagenmessgeräts. Immer wieder wurde geschraubt, gemessen, geklopft, vorsichtig die Wahrheit (ein Gerät, mit dem man Dollenstifte richtet) angesetzt und natürlich das Boot in die Waage gebracht.

Freitagabend wurde mit ein bisschen Theorie gestartet und somit wurden Schätze aus der Trainerausbildung wieder ins Gedächtnis geholt. Danach gab es dann die praktische Vorführung des Ausbilders an einem RV OSCH Einer. Alle Vorgänge wurde ausführlich erklärt, hinterfragt und für die Zukunft dokumentiert.

Um die ganzen Vorgänge zu festigen, nahmen wir uns am Samstag mehrere Boote hintereinander vor und waren allein ca. 9 Stunden nur mit der Praxis beschäftigt. Die Köpfe rauchten am Ende so, dass es schon schwierig war nur Zahlen vom Messband abzulesen.

IMG_0380IMG_0334Wie sich welche Veränderungen am Ruderboot aufs Rudern auswirken, war am Sonntagmorgen unser Thema. Z.B. wurde bei einem Renneiner der Flügelausleger verschoben, so dass sich der Schwerpunkt im Boot veränderte. In einem GIG-Boot wurde der Anlagewinkel der Skulls durch den Wechsel der Dollenbuchsen erhöht und danach das Verhalten der Skulls beim Ein- und Austauchen und der Druckaufnahme getestet.

Wir danken MOK für diese intensive Schulung und besonders für seine Engelsgeduld mit uns. Diese Fortbildung kann man nur weiterempfehlen. Wichtig ist nun Übung zu bekommen und durch selbständiges riggern die vielen nötigen Vorgänge um ein Boot optimal einzustellen, zu vertiefen, denn wie jeder weiß, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Teilnehmerinnen:
Ute Wild vom Oldenburger Ruderverein Oldenburg e.V.
Susanne Klages, Ruderverein Germania Sonderborg, Dänemark
Svenja Thiel vom Ruderverein Osterholz-Scharmbeck von 1901 e.V.
Ilona Büscher, Ruderverein Osterholz-Scharmbeck von 1901 e.V.
Susanne Steeneck, Ruderverein Osterholz-Scharmbeck von 1901 e.V.

 

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