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Der „weiße Riese“ war am Werk

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Neues aus der Werkstatt, Veranstaltungen

Alltägliche Bootspflege reicht nicht aus

Durch das saure Moorwasser und dem Verbot Reinigungsmittel zur täglichen Bootspflege zu benutzen, leidet unser Bootsmaterial sehr. Die zum Teil weißen Boote sind vergilbt und sehen dadurch älter aus, als sie eigentlich sind. Deshalb ist es umso wichtiger, wenigstens 1-mal im Jahr die Boote mit speziellen Bootsreinigungsmitteln zu behandeln. Deshalb haben wir uns am 22. Juli 2017 mit unseren Kindern im Bootshaus getroffen, um einen Teil des Materials wieder auf Vordermann zu bringen.

 

Aus ALT macht NEU

Rollsitze und Rollschienen wurden gründlich gereinigt, damit alles wieder rund läuft, kleine Reparaturen konnten direkt durchgeführt werden und natürlich wurden die Bootskörper gründlich in verschiedenen Arbeitsgängen gereinigt und poliert. Unglaublich wie mit jedem Arbeitsgang die Boote mehr strahlten, bis zu Letzt der Lack wieder wie Schnee leuchtete und unsere Augen auch. Manche Boote waren nicht wieder zu erkennen.

Wir Trainer schafften es zwischendurch mal unseren Spind gründlich aufzuräumen und dabei zum Teil alte Schätze zu entdecken.

 

Arbeitsdienst ist Pflicht und macht Spaß

Mittags wurden alle mit Hot Dogs und Eis belohnt. Anschließend ging es weiterhin konzentriert zur Sache und so konnten die Kinder einige ihrer Arbeitsdienststunden erfüllen. Wir haben uns sehr über die kleinen fleißigen Hände gefreut.

Vielen Dank für euren Arbeitseinsatz!

Ansturm von neuen Kindern reißt nicht ab!

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport

Wechsel zu den Junioren

Nachdem nach der Regatta in Otterndorf auf Grund ihres Alters bzw. der Gruppenkonstellation Georg, Carl, Stina, Lukas W., Chantal und Benita in die Juniorengruppe gewechselt sind, war klar, dass es Zeit für ein Schnupperwochenende für am Rudern interessierte Kinder ist. Also suchten wir uns den 17. und 18. Juni 2017 dafür aus und machten den Termin auf unserer Website und über unsere RV OSCH – Kids bekannt. Ein paar Kinder hatten schon zuvor angefragt und somit hatten wir schnell eine volle Liste. Für unseren erfahrenen Nachwuchs war es selbstverständlich uns bei dieser Aktion mit viel Geduld und Verständnis unter die Arme zu greifen und somit wurden einige Stunden Arbeitsdienst an diesen Tagen geleistet.

 

Koordination ist am Anfang das Wichtigste

Nach der Begrüßung der etwas aufgeregten Jungen und Mädchen, Verteilung der Namensschilder, Klamottencheck und Führung durch das Bootshaus ging es an die Boote. Erstmal erklären wie man sich beim Bootstransport verhält, welche Kommandos es dafür gibt und dann gemeinsam das Boot anheben und ab damit zum Steg. Jetzt wurde vorgemacht wie man das Boot startklar macht, erörtert auf was man zu achten hat, wie man richtig einsteigt und wie der Ruderplatz eingestellt wird, noch die Getränke an Bord nehmen und dann kam der große Moment wo es aufs Wasser ging: Einer Ausbildung in Jan, Stine und Kormoran am Steg oder gemeinsam mit „alten Hasen“ in die GIG-Mannschaftsboote Hedwig und Horst.

Erstmal das Auf- und Abdrehen der Skulls üben, mal ausprobieren wie das Boot wackeln kann, dann langsam die Arme dazunehmen, spüren was passiert, wenn ich nur auf einer Seite am Skull ziehe und zum Schluss noch die Beine einsetzen und merken, dass alles zusammen irgendwie die Koordination ganzschön wieder durcheinanderbringt. Dann aber einfach instinktiv loslegen und schon sind die ersten Grundlagen gelegt.

In der Pause gemeinsam gemütlich zu Mittag essen und bei kleinen Unterhaltungen besser kennen lernen. Danach wurden die Boote nochmal durchgetauscht und zum Schluss noch eine Abkühlung in der Hamme genommen. So konnten wir Trainer uns einen ersten Eindruck verschaffen, wer auch im Naturgewässer gut schwimmen kann. Angst vor dunklem Wasser ist nichts Ungewöhnliches, kann aber beim Kentern zur Gefahr werden.

Den Sonntag verbrachten wir damit die neu erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und gemeinsam im und auf dem Wasser sowie bei Spielen an Land viel Spaß zu haben. Zum Abschluss gab es noch eine Abschlussrunde in der jeder nochmal sagen konnte was er gut und blöd fand oder was ihn besonders beindruckt hat. Außerdem wurden Informationen zum Kindertraining und zum Verein verteilt.

Jeder Teilnehmer durfte nun anschließend noch 2-mal beim Training auf Probe dabei sein und sich dann entscheiden, ob er weiterhin rudern möchte. Fast alle waren so begeistert, dass sie nicht nur 2-mal wiederkamen und somit können wir 11 neue Mitglieder (9 Kinder und 2 Junioren) in unserem Verein herzlich willkommen heißen. Toll, dass ihr jetzt auch für das Rudern fiebert und mit uns gemeinsam tolle Dinge beim Sport und anderen Aktivitäten erleben wollt.

 

Mund zu Mundpropaganda

Aber auch nach dem Schnupperkurs erreichen uns pausenlos Anfragen von Eltern, ob ihre Kinder den Rudersport bei uns für sich testen können. Bisher konnten wir diesem Wunsch noch nachkommen, doch inzwischen sind wir an unsere Kapazitäten gekommen und werden eine Warteliste für den Kurs in 2018 beginnen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn sich so viel Begeisterung bemerkbar macht.

Lucas Mauermann und Thorben Schnibbe qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb

18. August 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport

Landesentscheid Niedersachsen 2017

Für vier Kinder begann der Ruder-Sommer mit dem Landesentscheid Niedersachsen 2017 in Hannover am 10. und 11. Juni 2017.

Für Benita Razetti und Chantal Schröder stand dieses Ziel schon nach dem Wintertraining fest, denn bereits im letzten Jahr konnten Sie sich mit ihrer Teilnahme beim Landesentscheid 2016 in Otterndorf für den Bundeswettbewerb 2016 in Salzgitter qualifizieren und sich dort im Mittelfeld behaupten.

Für Thorben Schnibbe und Lucas Mauermann hingegen kam die Teilnahme eher spontan. Sie konnten mit Ihren guten Leistungen im 2x sowie im 1x auf den Regatten in Bremen und besonders in Otterndorf ihre Trainerinnen Susanne Steeneck und Svenja Thiel überzeugen und wurden dafür mit ihrem Start auf dem Landesentscheid belohnt.

Da die beiden Mädchen seit über einem Jahr sowohl von den Kindertrainerinnen als auch von den Juniorentrainern betreut wurden, hatten die Betreuung in Hannover Johannes Mangold und Marlon Kutzsche übernommen und sich kurzfristig bereit erklärt auch die Jungs mit unter ihre Fittiche zu nehmen.

Beide Teams starteten im 2x jeweils auf der Langstrecke mit Wende über 3000 m und im Rennen über 1000 m.

 

Pechvögel

Leider waren Benita und Chantal an diesem Wochenende vom Pech verfolgt. Auf der Langstrecke waren sie am Samtag zwar flott unterwegs, nahmen aber bei der Wende eine Boje falsch und bekamen dafür eine Strafzeit angerechnet. Somit landeten sie mit einer Zeit von 13:32,9 nur auf Platz 4. Eine Qualifikation zum Bundeswettbewerb war nun nur noch mit einem Sieg über 1000 m möglich.

Am Sonntag ging es bei der 1000 m Distanz ganz konzentriert an den Start. Die RV Oschlerin konnten sich einen kleinen Vorsprung gegenüber ihren Gegnerinnen erkämpfen, doch dann wurde auf Grund einer Kollision zweier Boote das Rennen abgebrochen und ohne Berücksichtigung der bisherigen Platzierungen neu gestartet. Nach der Störung konnten Chantal und Benita nicht wieder an ihrer zuvor gezeigten Leistung anknüpfen und mussten wieder drei Konkurrenzbooten beim Zieleinlauf den Vortritt geben. Somit war der Traum von einem Ticket zum Bundeswettbewerb 2017 in Brandenburg geplatzt.

Die Herbstsaison kommt aber ja noch und da können die Zwei erneut beweisen, was in Ihnen steckt.

 

Silberkinder

Lucas und Thorben hingegen konnten bis auf ein Duo aus Hannover alle anderen Rivalen abhängen und glänzten bei der Langstrecke mit einer Zeit von 13:27,20 und über 1000 m mit 04:15 auf einem 2. Platz. Die Gegner Felix Bauß und David Erfanian vom Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V. hatten mit Zeiten von 12:39,70 und 03:59,90 einen großen Vorsprung, aber als wir unsere Jungs vor kurzem nach ihrem Ziel für 2018 fragten, meinten sie: „Die Beiden vom Hannoverschen Ruder-Club schlagen!“ Na, wenn das keine Ansage ist! Im Winter werden bekanntlich die Sieger für den Sommer gemacht, also nichts wie ran an die Arbeit! Die Einstellung gefällt euren Trainerinnen. Vielleicht ist ja die nächste Begegnung schon Ende September dieses Jahres in Hamburg, also nichts wie ran an die Arbeit oder besser an die Skulls! Nun heißt es an der Technik feilen.

Die Qualifizierung für den Bundeswettbewerb 2017 in Brandenburg kam überraschend und da dieser Wettkampf in den niedersächsischen Sommerferien lag, hatten sowohl Lucas und Thorben schon Urlaubspläne und verzichteten daher auf eine Teilnahme. Für 2018 gibt es für die beiden erst eine Reise zum Ende der schulfreien Zeit, den diese Möglichkeit wollen sie sich nicht ein zweiten Mal nehmen lassen.

Regatta Otterndorf

20. Juni 2017 Geschrieben von Susanne Steeneck. in Aktuelles, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport, Veranstaltungen

Regatta Otterndorf 2017

Medaillen fischen auf dem Hadelner Kanal

Otterndorf immer wieder eine Reise wert!

Wie jedes Jahr freuten sich schon alle auf die Regatta in Otterndorf. Dort kann man nicht nur gut Rudern sondern auch auf der gesamten Regattastrecke super zuschauen und anfeuern, die Trainer die Kinder und Junioren im Wettkampf mit dem Rad begleiten, die stets freundliche Atmosphäre genießen, Kontakte knüpfen, den Teamgeist spüren, von den Junioren lernen und gemeinsam anpacken.

 

Sieg in den unterschiedlichsten Klassen

Acht Medaillen brachten die RV OSCH Kinder mit an die Hamme. Was für ein Freudentaumel nach den Rennen. Sportler, Trainer und Eltern jubelten gemeinsam und strahlten über alle Gesichter.

 

Nicht nur Schnelligkeit sondern auch Geschicklichkeit ist wichtig

Gleich der erste Vereinsstart brachte Yannik Angeli (2005) den Sieg beim Slalom. Jasper Nussbaum (2005) war ebenfalls schnell unterwegs, verpasste aber leider eine Boje, musste somit eine Streckenkorrektur vornehmen und deshalb mit dem zweitem Platz in seiner Abteilung vorlieb nehmen. Lukas Weber (2003) und Stina Asmann (2004) waren zum ersten Mal im Einer dabei und zeigten im Slalom, dass Sie ihr Boot schon richtig gut beherrschen.

 

Letzter Start vor dem Landesentscheid

Obwohl Benita Razetti (2003) am späten Nachmittag noch Ihren Abendmahlsgottesdienst anlässlich ihrer am Tag folgenden Konfirmation auf dem Terminzettel hatte, ließ sie es sich nicht nehmen mit ihrer Zweierpartnerin Chantal Schröder (2004) wenigstens für das 1000 m Rennen anzureisen. Diese beiden Athletinnen haben in diesem Jahr erneut das Ziel beim Bundeswettbewerb zu starten. Dafür müssen sie sich beim Landesentscheid in Hannover am 10. und 11. Juni sowohl über die Langstrecke von 3000 m mit Wende als auch auf der 1000 m Distanz beweisen.

Chantal und Benita waren gleich am Start von Null auf 100 da und brachten sich damit in Führung, die sie mit jedem Schlag ausbauten und somit mit großem Abstand und einer Zeit von 4:37,3 in Ihrer Abteilung siegten. Von zwölf Booten im gesamten Rennen war lediglich die Konkurrenz vom Wannsee schneller. Schade, mit denen hätten die beiden sich sicherlich gerne mehrfach gemessen.

 

Das letzte Boot vom Rennen davor wurde gleich mit überholt

Thorben Schnibbe (2004) und Lucas Mauermann (2004) glänzten über 1000 m und über 3000 m im 2x und werden jetzt von den Trainerinnen Susanne Steeneck und Svenja Thiel mit einer Teilnahme am Landesentscheid belohnt.

Mit einer Zeit von 4:41,5 über 1000 m ließen die beiden nicht nur ihre Gegner aus der eigenen Abteilung hinter sich sondern überholen noch das letzte Boot vom Start zuvor. Nach dieser hervorragenden gemeinsamen Arbeit durften sie natürlich am Siegersteg anlegen. Danach hieß es erstmal ausruhen und ausgewogen essen, damit neue Energie für das Langstreckenrennen am Abend bereit steht. Mit langen kräftigen Schlägen kämpften sie sich an das zuvor gestartete Boot (es wird versetzt gestartet) heran, überholten dies nach kurzer Zeit und ließen es locker hinter sich. Nach und nach kam ein Vierer aus der Klasse davor in Sicht, Lucas und Thorben konnten auch diesen erreichen und lieferten sich im Ziel ein Kopf an Kopfrennen mit den Sportlern. Das Team vom Doppelzweier durfte sich für eine tolle Zeit von 15:17,1 wieder eine Medaille umhängen. In beiden Wettkämpfen erruderten lediglich die Gegner vom Hannoverschern RC eine bessere Zeit. Am zweiten Regattatag konnten Lucas und Thorben trotz guter Leistungen sowohl im Einer und im Doppelzweier leider nicht mehr siegen.

 

Jasper Nußbaum und Yannik Angeli überzeugten im 1x und gemeinsam im 2x

Stark allein und im Duo. Vollgas gaben Jasper Nußbaum (2005) und Yannik Angeli (2005 Leichtgewicht) über 300 m im Einer und gemeinsam im Doppelzweier über 500 m und konnten somit alle drei Rennen für sich entscheiden. Im Doppelzweier konnte direkt am Start ein Gegner abgehängt werden, das andere Boot war kurz auf einer Höhe, die RV OSCH Sportler konnten sich dann aber einen guten Vorsprung erarbeiten und bis zum Schluss die Führung verteidigen.

Dass Grinsen in ihren Gesichtern hielt sich über das ganze Wochenende und steckte den ein oder anderen an. Yannik konnte damit an seinen Erfolg in Bremen anknüpfen. Nun heißt es, weiterhin konzentriert im Training mitarbeiten um weiterhin der Konkurrenz das Leben sauer zu machen.

 

Newcomer vorne mit dabei

Lukas Weber (2003 Leichtgewicht) und Stina Asmann (2004) kamen letztes Jahr zu uns in den Verein und trainierten diesen Frühling das erste Mal für eine Regattateilnahme. Leider gab es über dies 500 m Distanz kein Leichtgewichtsrennen, so das Lukas gegen einige körperlich überlegenen Gegner starten musste, trotzdem belegte er einen zweiten Platz in seiner Abteilung und konnte in der Gesamtwertung noch acht Mitstarter hinter sich lassen. Was für ein guter Einstieg ins Rennrudern. Stina hatte etwas Schwierigkeiten beim Start, holte dann aber auf, fuhr ihrer Gegnerin davon und durfte am Siegersteg eine Medaille entgegennehmen. Insgesamt war sie Zweitschnellste von sieben Teilnehmerinnen. Da liegt Potential.

Susanne Steeneck